Symantec-Hack: pcAnywhere-Code veröffentlicht
Der dem Sicherheitsunternehmen Symantec entwendete Quellcode des Fernwartungsprogramms pcAnywhere steht seit kurzem über den Torrent-Tracker The Pirate Bay zum Download bereit. Ein Sicherheitsrisiko besteht nach Angaben von Symantec dabei aber nicht.
Die (oder der) Hacker, die bereits im Jahr 2006 an die Daten gelangt waren, machten ihre Drohung vom Anfang des Jahres wahr und haben den Code veröffentlicht. Die Hintergründe der Aktion sind allerdings nach wie vor unklar: Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, ist es dazu gekommen, nachdem eine Lösegeldzahlung in Höhe von 50.000 Dollar gescheitert ist.
Auszug aus den 'Verhandlungen' zwischen Symantec und dem Hacker YumaTough
Allerdings ist fraglich, ob man in diesem Fall tatsächlich von einer Erpressung sprechen kann: Beide Seiten behaupten nämlich, dass es sich dabei um eine Täuschungsaktion gehandelt habe. Symantec sagte, dass man in Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden mit einem Hacker namens YumaTough verhandelt habe, damit dieser gegen Zahlung der 50.000 Doller den Code vernichtet.
Der Hacker selbst sagte allerdings gegenüber 'Reuters', dass er von Anfang an die Absicht gehabt habe, den Code frei zu veröffentlichen: "Wir haben sie ausgetrickst, sodass sie uns ein Bestechungsgeld anbieten, damit wir sie demütigen können", sagte YumaTough, der der indischen Hacker-Gruppe "Lords of Dharamaja" angehören soll.
Der im Zusammenhang mit diesen Verhandlungen stehende E-Mail-Verkehr zwischen YumaTough und Symantec wurde mittlerweile auf 'Pastebin' veröffentlicht. Für Klarheit sorgt der Schriftverkehr aber nicht, da nicht hervorgeht, wer an wen diesbezüglich herangetreten ist.
Nach der Veröffentlichung des pcAnywhere-Codes erwartet Symantec, dass weitere Norton-Produkte auf diese Weise ins Netz gelangen, darunter Norton Antivirus und Norton Internet Security. Eine Gefahr für Kunden bestehe aber nicht, beteuert das Unternehmen. Zum einen sei der Code bereits veraltet, zum anderen habe man die Zeit der "Verhandlungen" genutzt, um etwaige Sicherheitslöcher in den Symantec-Produkten zu stopfen.
Auszug aus den 'Verhandlungen' zwischen Symantec und dem Hacker YumaTough
Allerdings ist fraglich, ob man in diesem Fall tatsächlich von einer Erpressung sprechen kann: Beide Seiten behaupten nämlich, dass es sich dabei um eine Täuschungsaktion gehandelt habe. Symantec sagte, dass man in Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden mit einem Hacker namens YumaTough verhandelt habe, damit dieser gegen Zahlung der 50.000 Doller den Code vernichtet.
Der Hacker selbst sagte allerdings gegenüber 'Reuters', dass er von Anfang an die Absicht gehabt habe, den Code frei zu veröffentlichen: "Wir haben sie ausgetrickst, sodass sie uns ein Bestechungsgeld anbieten, damit wir sie demütigen können", sagte YumaTough, der der indischen Hacker-Gruppe "Lords of Dharamaja" angehören soll.
Der im Zusammenhang mit diesen Verhandlungen stehende E-Mail-Verkehr zwischen YumaTough und Symantec wurde mittlerweile auf 'Pastebin' veröffentlicht. Für Klarheit sorgt der Schriftverkehr aber nicht, da nicht hervorgeht, wer an wen diesbezüglich herangetreten ist.
Nach der Veröffentlichung des pcAnywhere-Codes erwartet Symantec, dass weitere Norton-Produkte auf diese Weise ins Netz gelangen, darunter Norton Antivirus und Norton Internet Security. Eine Gefahr für Kunden bestehe aber nicht, beteuert das Unternehmen. Zum einen sei der Code bereits veraltet, zum anderen habe man die Zeit der "Verhandlungen" genutzt, um etwaige Sicherheitslöcher in den Symantec-Produkten zu stopfen.
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