Kelihos: Vermeintlicher Admin dementiert Vorwürfe

Hacker In dieser Woche berichtete WinFuture darüber, dass Microsoft den vermeintlichen Betreiber des vor geraumer Zeit abgeschalteten Botnetzes Kelihos ausfindig machen konnte. Der Beschuldigte hat nun darauf reagiert.

Der Russe Andrey N. Sabelnikov zeigt sich laut einem Bericht von 'The Verge' überrascht und zugleich schockiert über diese Anschuldigungen. Er will mit dem Betrieb des Kelihos-Botnetzes seinen eigenen Angaben zufolge absolut nichts zu tun haben und will dies auch dem zuständigen Richter so klar machen.


Microsoft legte dem zuständigen Gericht im US-Bundesstaat Virginia ein Dokument in diesem Zusammenhang vor. Darin wirft man Andrey N. Sabelnikov vor, als so genannter Botmaster hinter Kelihos agiert zu haben. Ferner ist die Rede davon, dass er mit der Entwicklung des zugehörigen Codes beschäftigt war.

Das Kelihos-Botnetz wurde für unterschiedliche Machenschaften genutzt. Dazu gehören unter anderem der Versand von Spam-Nachrichten, Aktienbetrug und Identitätsdiebstahl. Vor seiner Tätigkeit im Zusammenhang mit Kelihos soll er als Software-Ingenieur bei einer Firma im Bereich IT-Security tätig gewesen sein.

In Kooperation mit den Sicherheitsexperten von Kaspersky Labs konnte Microsoft das Botnetz im letzten Jahr vom Netz nehmen. Die Betreiber des Netzes konnten auf über 41.000 übernommene Zombie-Rechner zugreifen und diese steuern.
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Tja, dann hoffen wir mal für ihn, dass er seine Unschuld beweisen kann, sofern sie vorhanden ist. Allerdings muss ich Microsoft in der Hinsicht meinen Respekt aussprechen, dass sie sich so dahinterklemmen und derart massiv gegen Botnets etc. vorgehen. Vorbildlich!
 
@ger_brian: Die Botnetze existieren ja auch zu 99,999% unter Windows. Wäre dumm von MS wenn sie sich nicht dahinterklemmen.
 
@Sheldon Cooper: Die Tatsache, dass sie unter Windows existieren, heißt nicht, dass Microsoft für deren Verfolgung und Ausschaltung zuständig ist. Mercedes Benz muss sich ja zB auch nicht um Autodiebe kümmern. Keine Software ist fehlerfrei und das sollte man auch wissen.
 
@ger_brian: Was hast n du bitte für ein Rechtsverständnis, nur weil du keine Vierenschreiber abkannst, drehen wir einfach mal die Unschuldsvermutung rum und machen aus Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist, Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist... *facepalm*
 
@ger_brian: Falsch, niemand muss seine Unschuld beweisen, ganz im Gegenteil: die Anschuldigungen von Microsoft müssen überprüft werden, ob diese überhaupt wahr sind. Sollten die Anschuldigungen falsch sein, können hohe Schadensersatzforderungen die Folge sein.


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