Samsungs Smartphone-Geschäft gerät unter Druck

Wirtschaft & Firmen Das Smartphone-Geschäft des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung ist völlig unerwartet unter Druck geraten. Allerdings entwickelte sich die Chip-Sparte des Unternehmens prächtig, so das im letzten Quartal letztlich doch eine solide Steigerung des Gewinns verzeichnet werden konnte.

Wie das Unternehmen bei der Präsentation seiner Quartalsbilanzen mitteilte, seien die Erträge aus dem Halbleiter-Geschäft auf das höchste Niveau seit dem dritten Quartal 2010 gestiegen. Zwar waren die Preise auf dem Weltmarkt nicht besonders hoch, aber eine hohe Nachfrage nach Speicherchips und eine verbesserte Effizienz bei der Produktion trieben den Bereich nach oben.

Etwas Sorge bereitet allerdings das Handygeschäft, das mit dem schnellen Wachstum des Smartphone-Marktes zur größten Einnahmequelle Samsungs heranreifte. Zwar verzeichnete man hier mit einer Steigerung der Absatzzahlen um 30 Prozent im Jahresvergleich einen guten Wert, allerdings beginnen die Margen zu sinken. Der Hersteller muss aufgrund des zunehmenden Konkurrenzkampfes schlicht geringere Verkaufspreise hinnehmen.


Vor einigen Wochen sah es noch so aus, als könnten die Südkoreaner dem Höhenflug Apples auf dem Smartphone-Markt Einhalt gebieten. Immerhin verkaufte sich gerade das Galaxy S2 sehr gut. Spätestens nach der Vorlage der letzten Apple-Bilanzen präsentiert sich jedoch ein anderes Bild. Während der Computerkonzern aus Cupertino in den letzten drei Monaten 37 Millionen iPhones absetzen konnte, kam Samsungs bei allen Smartphone-Modellen zusammen auf 35 Millionen verkaufte Geräte.

Unter dem Strich schloss Samsung das letzte Quartal mit einem Nettogewinn von 3,55 Milliarden Dollar ab. Darin ist eine einmalige Einnahme von 712 Millionen Dollar aus dem Verkauf des Festplattengeschäfts enthalten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 3,05 Milliarden Dollar. Der Umsatz des gesamten Konzerns stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent von 37,31 Milliarden auf 42,11 Milliarden Dollar.
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Sind doch alles solide Werte und solange es stabil bleibt oder steigt ist doch alles gut.
 
@Knerd: Ohne den Verkauf der Festplattensparte wäre der Gewinn geringer ausgefallen als im Vorjahr, fraglich ist allerdings was für Zahlen die Sparte geschrieben hat. Vielleicht hätts mit ihr noch schlechter ausgesehen.
 
@Knerd: ...selbst, wenn es mal bergab geht, ist das kein Grund zur Sorge. Wer immer damit rechnet, daß es immer wieder und wieder nur bergauf geht, der fällt umso schneller, da er in Panik verfällt und dann immer mehr und mehr Fehlentscheidungen trifft.
 
@r2d9: Wie gesagt es läuft doch alles super.
 
[re:4] r2d9 am 27.01.12 12:09 Uhr
(-1
@Knerd: ...never touch a running system ;-)


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