Traditionskonzern Kodak: Pleite und Patentklagen

Logo, Film, Foto, Kodak Bildquelle: Kodak
Das 1881 gegründete Unternehmen Eastman Kodak ist pleite und hat deshalb in den USA Insolvenz angemeldet. Ein endgültiges Ende bedeutet dies aber noch nicht, Kodak versuchte bis zum Schluss, ein Paket aus rund 1100 Patenten zu verkaufen bzw. einzuklagen.
Die Eastman Kodak Company, wie das vor 131 Jahren gegründete Unternehmen im vollständigen Namen heißt, hat ein Verfahren nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts eingereicht. Das (vorläufige) Ende des Traditionsunternehmens hat sich bereits in den vergangenen Wochen und Monaten angebahnt.

Der Geschäftsbetrieb von Kodak und seinen US-amerikanischen Tochterfirmen soll auch während des Gläubigerschutzes ungestört weitergehen. Das Unternehmen mit Sitz in Rochester im Bundesstaat New York teilte über seine Homepage mit, dass die Großbank Citigroup dafür eine Finanzierung in Höhe von 950 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt hat.

Wie die Nachrichtenagentur 'FAZ' auf ihrer Webseite berichtet, ist es in den Vereinigten Staaten allerdings nicht ungewöhnlich, dass sich Konzerne auf Basis des Kapitels 11 des US-Insolvenzrechts sanieren. Kodak hatte bis zuletzt versucht, frisches Geld in die Firmenkassen zu pumpen, um die Insolvenz noch zu verhindern. Gelingen sollte das mit dem Verkauf eines umfangreichen Patentpakets, das das Unternehmen als Pionier der analogen Fotografie angesammelt hatte.

In den vergangenen Wochen hatte Kodak außerdem etliche Technik-Hersteller mit Klagen überzogen, darunter namhafte Unternehmen wie Apple, HTC und Fujifilm. Noch kurz vor der Anmeldung der Insolvenz wurde gestern auch Samsung der Verletzung von Kodak-Patenten beschuldigt und in fünf Fällen Klage eingereicht.

Kodak war über viele Jahrzehnte eine Großmacht auf dem Bereich der analogen Fotografie. Den Wechsel zur Digitalisierung der Kameras hat das Unternehmen aber verschlafen, es schrieb seit 2007 keinen Gewinn mehr. Logo, Film, Foto, Kodak Logo, Film, Foto, Kodak Kodak
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