Samsung: Sind überhaupt nicht an RIM interessiert

Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat Gerüchte zurückgewiesen, nach denen er an einer Übernahme des Smartphone-Herstellers Research in Motion (RIM) interessiert sei. Zuvor sorgten Berichte darüber, dass RIM sich an das Unternehmen verkaufen wolle, für einen kurzzeitigen Ausschlag der Aktie der angeschlagenen Firma um 10 Prozent nach oben.
"Wir haben eine Übernahme der Firma nicht in Erwägung gezogen und sind auch überhaupt nicht interessiert", stellte Samsung-Sprecher James Chung daraufhin laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'Reuters' klar. Es habe auch keine Kontaktaufnahme seitens des Smartphone-Herstellers gegeben.

Der Ursprung der Gerüchte ist beim Blog 'Boy Genius Report' zu suchen. Dieses hatte berichtet, dass RIM-Chef Jim Balsillie sich mit Vertretern von Unternehmen treffe, die interessiert sind, entweder die Blackberry-Software von RIM zu lizenzieren oder aber Teile der Firma oder den Hersteller als Ganzes zu übernehmen. Samsung wurde dabei eine führende Rolle zugesprochen.

Auch wenn Samsung dem Blackberry-Produzenten entgegen der Gerüchte die kalte Schulter zeigt, haben doch andere Unternehmen durchaus ein Interesse an der Firma, die sich offenbar allein nicht mehr langfristig auf dem aktuell sehr dynamischen Markt behaupten kann.

So sollen unter anderem Microsoft und Nokia über ein gemeinsames Angebot nachdenken. Die Expertise RIMs im Smartphone-Markt könnte den beiden Unternehmen bei ihrer Aufholjagd auf iOS und Android behilflich sein, nachdem sie die Entwicklung über längere Zeit quasi verschlafen haben.

Aber auch Amazon soll ein Auge auf RIM geworfen haben. Der Handelskonzern hat gerade sein erstes Tablet auf den Markt gebracht und verkauft dieses trotz einiger Kinderkrankheiten recht erfolgreich. Mit einer Übernahme könnte sich das Unternehmen ebenfalls wichtige Erfahrungen ins Unternehmen holen. Denn die Stärke des Konzerns liegt nicht unbedingt in der Entwicklung der Hardware und des Betriebssystems. Stattdessen will man die Geräte als ideale Plattform für den Vertrieb von digitalen Medien etablieren. Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM
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