RIM-Führung soll im Aufsichtsrat abgelöst werden

Mike Lazaridis und Jim Balsillie, die beiden CEOs von Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM), stehen offenbar vor der Ablösung im Aufsichtsrat des Unternehmens. An deren Stelle soll die Bankmanagerin Barbara Stymiest treten.

Das Jahr 2011 stand beim kanadischen Hersteller Research in Motion eindeutig unter dem Motto Pleiten, Pech und Pannen: Es gab tagelange Ausfälle der Blackberry-Netzwerke, Verschiebungen neuer Smartphone-Modelle und Misserfolge bei Produkteinführungen wie dem Blackberry Playbook.

Die Negativserie könnte schon bald (teilweise) Konsequenzen für das Führungsduo haben: Laut einem Bericht der kanadischen Zeitung 'Financial Post' übt derzeit eine Gruppe von RIM-Aktionären "immensen Druck" auf das Unternehmen aus. Sie fordern die Ablösung von Balsillie und Lazaridis in ihrer Funktion als Chefs des Aufsichtsrats. Bei Mike Lazaridis handelt es sich um den Gründer des Unternehmens.


Barbara Stymiest, eine Finanzmanagerin, die unter anderem CEO der Royal Bank of Canada war und seit 2007 dem unabhängigen und siebenköpfigen RIM-Aufsichtsrat angehört, gilt als Favoritin für den Chefposten dieses Gremiums.

Wie auch die 'Financial Times' berichtet, ist die Führungs-Konstellation für Nordamerika nicht gerade alltäglich: Mike Lazaridis und Jim Balsillie sind nämlich nicht nur Vorstandschefs, sondern bisher eben auch Co-Vorsitzende des Aufsichtsrats.
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Ich gebe RIM noch ein halbes Jahr. Spätestens dann werden die von Microsoft, Amazon oder Nokia geschluckt.
 
@noneofthem: Und wer schluck dann in 1/2 Jahr Nokia? Und was will Amazon mit RIM?
 
@The Grinch: Amazon war bereits interessiert an RIM. Besonders interessant wäre für Amazon der Tablet-PC-Bereich, da Amazon da auch selbst mittlerweile mitspielt. Nokia wurde bereits mehr oder weniger von Microsoft geschluckt, wenn auch nicht ganz. Nokia hat immerhin noch den "Schwellenländer"-Markt. RIM hat bald gar keine Kunden mehr.
 
Rim wird von Microsoft geschluckt! Damit die ihre Mobil sparte für Business Kunden erweitern. Ausserdem werden die den Enterprise Server dann in den Lync integrieren. Und Nokia wird kooperieren. Bis Microsoft genug Marktanteile hat und Nokia den Rücken kehrt. Amazon und Rim passt nicht wirklich, es sei denn der Pilot zwischen MS und amazon im Kindlebereich besteht. Dann würde Amazon sich die Anteile für Tablets von Rim sichern. Um die Einnahmen zu sichern. Denn MS nimmt derzeit 100 tausende von Kindles ab, derzeit läuft in der USA ein Pilot wo MS anstatt MOC Bücher Kindle Geräte anbietet mit dem MOC eBook für Kunden im Learning Bereich.
 
RIM wird wieder kommen! Mit dem Mobile Fusion haben sie endlich kapiert sich zu öffnen. Ich hoffe nur, dass das besser funktioniert wie deren Playbook. Wenn dem so ist, bin ich zuversichtlich dass die sich wieder erholen. Dazu mag ich die Blackberrys :-)


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