Sony PS Vita: Verkäufe in Japan brechen stark ein

Nach einem ganz ordentlichen Start sind in Japan die Verkäufe der neuen Sony-Taschenkonsole PS Vita eingebrochen: Nachdem man an den ersten beiden Verkaufstagen mehr als 324.000 Einheiten absetzen konnte, waren es von 19. Bis 25. Dezember nur noch 72.479 Stück.

Nach Angaben von 'NeoGAF' und der japanischen Seite '4Gamer.net' sind die Verkäufe der PS Vita im Vergleich zu den ersten Tagen geradezu dramatisch gefallen. Damit rutschte die neue Sony-Handheld-Konsole in Japan an den fünften Rang der Verkaufscharts.

Das Erstaunliche dabei: Von der PS Vita verkaufte Sony noch weniger Stück als vom Vorgänger, der PlayStation Portable (PSP), die in der 51. Kalenderwoche 101.121 Mal über die japanischen Ladentische ging und damit die zweite Position der Verkaufscharts belegen konnte. Platz drei ging übrigens an Nintendo Wii, an vierter Position landete Sonys PlayStation 3.

Playstation Vita - Handeld inklusive Spiele vorgestellt (HD-Version)

An die erste Stelle setzte sich mit dem Nintendo 3DS eine Konsole, deren Erfolg anfangs alles andere als sicher war: Mit 482.200 Einheiten dominierte die Handheld-Konsole, die 3D-Spiele ohne Brille ermöglicht, das japanische Weihnachtsgeschäft ganz klar. Auch in der Woche davor waren die 3DS-Verkäufe ausgezeichnet: Trotz des Vita-Starts konnte man mit 367.691 Einheiten mehr Geräte verkaufen als Sony (324.859).


Einen ähnlichen Absturz legte allerdings auch Nintendos 3DS kurz nach dem Start hin: Nachdem sich das Gerät an den ersten Tagen hervorragend verkaufen konnte, brachen auch hier die Verkäufe stark ein. Erst nachdem der 3DS-Preis gesenkt worden ist, stabilisierten sich die Nintendo-Zahlen. Als einer der Gründe für den 3DS-Absturz wurde damals ein schwaches Spiele-Lineup angesehen.

Dies dürfte bei der Sony PS Vita aber nun weniger eine Rolle spielen, da bei der Markteinführung in Japan 24 Titel verfügbar waren, das ist fast doppelt so viel wie es beim 3DS-Start waren. Die PS Vita erscheint in Europa am 22. Februar 2012.

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Hm, liegst wirklich am Preis oder vielleicht auch daran dass die Leute nicht schon wieder nur die gleiche Art von Spielen spielen möchten die sie auch auf einer riesigen Glotze zu Hause erleben können?
 
[re:1] Anns am 29.12.11 11:52 Uhr
(+3
@kubatsch007: Ich denke es ist einfach zu viel des guten geworden. Was wirklich neues ist von den Kunden gar nicht gewünscht worden. Der Markt ist übersättigt mit Handhelden, nun übergibt er sich.
 
@kubatsch007: Jein. Für die PSP gab es exclusive Titel, wie zB die beiden GTA Teile "Liberty City Stories" und "Vice City Stories". Dabei wurden die beiden Städte von GTA3 und ViceCity übernommen und leicht abgeändert. Der Spieler schlüpft in einen anderen Charakter mit eigener Geschichte. Die Missionen waren natürlich auch neu. Und es gab eben neue Features wie zB das man in VCS Gebäude kaufen und zB zu nem Bordell umbauen konnte. ... Also nichts mit zuhause und Gigaglotze :)
 
@Ðeru: Aber es war im Prinzip ein beliebiges GTA was sich nicht von der großen Version unterschieden hat. Man sieht's ja schon wieder an Spielen wie an Uncharted. Bis auf diese deplatziert wirkenden "Steuerungs-Features" die Figur per Touchpad klettern zu lassen oder per tippen auf den Bildschirm über ein Hindernis hüpfen zu lassen ist doch alles beim alten.


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