Racetrack: IBM zeigt Prototypen des Superspeichers

Der IT-Konzern IBM hat erstmals Prototypen seiner neuen Racetrack-Speicherchips in der Öffentlichkeit demonstriert. Die neue Technologie ist längst nicht mehr experimentell und auf Laborumgebungen beschränkt, sondern kann mit herkömmlichen Werkzeugen zur Chipherstellung gefertigt werden.
Racetrack soll der nächste Große Schritt im Speicherbereich werden. Die Packungsdichte kommt an das Niveau von Festplatten heran, während die Geschwindigkeit sogar Flash problemlos in den Schatten stellt. Da im Grunde keine Abnutzungserscheinungen auftreten, ist die Lebensdauer der Speicher sehr hoch. Nachdem die IBM-Forscher erstmals 2008 von dem zugrundeliegenden Konzept sprachen, konnten sie nun auf dem International Electronic Devices Meeting in Washington, D.C., Resultate vorzeigen.

Die Speicherung von Informationen erfolgt in den Chips auf dünnen Metalldrähten mit einer Dicke im Nanometer-Bereich. Auf diesen werden magnetische Streifen mit hoher Geschwindigkeit verschoben. Das Lesen erfolgt über die Erfassung, der dadurch entstehenden magnetischen Felder.

In einem vor einiger Zeit demonstrierten Experimental-Chip wurden diese Prozesse von einer externen Steuerelektronik ausgelöst. "Jetzt waren wir in der Lage, die erste vollständig integrierte Version zu bauen, auf der alles auf einem Stück Silizium angeordnet ist", sagte Stuart Parkin, unter dessen Leitung die Racetrack-Technologie im kalifornischen Almaden entwickelt wird.

Die Herstellung des Prototypen erfolgte in den IBM Labs in Yorktown im US-Bundesstaat New York mit CMOS-Verfahren, die in der Halbleiter-Produktion alltäglich sind. Damit stehe man im Grunde dicht vor der Marktreife, auch wenn noch einige Verfeinerungen notwendig sind, hieß es.

Bei der Herstellung wird der Silizium-Träger mit einem dünnen Layer aus einer Nickel-Eisen-Legierung beschichtet. Anschließend ätzt man Lücken in diese, so dass letztlich dünne Nanodrähte zurückbleiben. Diese sind an ihren Enden an herkömmliche Schaltkreise angebunden und können so beschrieben und ausgelesen werden. Ibm Ibm
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