Sexbilder: Mosley kämpft gegen Suchmaschinen an

Max Mosley, Mosley, FIA Bildquelle: Max Mosley
Der ehemalige Motorsport-Präsident Max Mosley erwägt, neben Google auch weitere Suchmaschinenbetreiber zu verklagen. Er verfolgt dabei das Ziel, Fotos einer privaten Sadomaso-Party aus dem Internet zu tilgen. Das berichtete das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' (heutige Ausgabe).
"Wenn wir gegen Google vor Gericht gewinnen, wird es wohl nicht mehr nötig sein, andere zu verklagen", sagte Mosley demnach. "Aber wenn es notwendig ist, machen wir es." Zurzeit klagt er gegen Google in Frankreich und Deutschland, weil das Unternehmen über seine Bildersuche immer wieder Fotos anzeigt, die in diversen Gerichtsverfahren als illegaler Eingriff in die Intimsphäre eingestuft wurden.

Der Fall soll nun am 30. März nächsten Jahres vor dem Landgericht Hamburg verhandelt werden. Der Brite will erreichen, dass Google sich verpflichtet, die Fotos gar nicht erst in seinen Suchergebnissen anzuzeigen. Konkret geht es um zehn Bilder, die Mosley beim Sex mit fünf Frauen zeigen. 2008 hatte das inzwischen eingestellte Skandalblatt 'News of the World' Mosley bei einer Sexparty gefilmt und die Aufnahmen auch im Netz veröffentlicht.

Allein in Deutschland hat Mosley erwirkt, dass mehr als 190 Webseiten mit Fotos gelöscht werden mussten. Die Bilder tauchen jedoch immer wieder auf Seiten auf, deren Betreiber teilweise nicht ermittelbar sind, weil sie beispielsweise anonym kostenlose Hosting-Dienste in Übersee verwenden.

Google argumentiert in dem Fall, es könne keine Bilder sperren, solange kein Urteil gegen einen Betreiber vorliege. Alles andere sei Zensur. Das Unternehmen sieht sich nicht verantwortlich für den Inhalt von Web-Seiten, hat allerdings nach Aufforderung von Mosleys Anwältin in Deutschland, Tanja Irion, einzelne Bilder entfernt.

"Nach welchen Kriterien Google entscheidet, wann sie löschen und wann nicht, ist uns nicht ersichtlich. Das ist Willkür", erklärte Irion. Mosley sagte, er halte es für "falsch und erniedrigend", dass er immer wieder bei Google die nachträgliche Löschung der Bilder beantragen müsse. Er will den Ausgang der Verfahren in Europa abwarten, bevor er eine Klage gegen Google in Kalifornien prüft. Max Mosley, Mosley, FIA Max Mosley, Mosley, FIA Max Mosley
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