IT-Branche schließt sich für Kinderschutz zusammen

Laptop, Kinder, Schüler, Familie Bildquelle: Techniker Krankenkasse
Insgesamt 28 Unternehmen haben sich zu einer neuen Koalition zusammengeschlossen, die das Ziel hat, das Internet für Kinder sicherer zu machen. Sie folgten damit einem Aufruf der für die Digitale Agenda zuständigen EU-Kommissarin Neelie Kroes.
Wichtige Anliegen der Initiative seien die Schaffung einfacherer Meldemöglichkeiten für jugendgefährdende Inhalte, die Verwendung altersgerechter Datenschutzeinstellungen und ein größeres Angebot an Werkzeugen für die elterliche Kontrolle, um den Bedürfnissen einer neuen Generation Rechnung zu tragen, die immer jünger online geht.

"Die neue Koalition soll dafür sorgen, dass Kindern wie Eltern transparente und kohärente Schutzwerkzeuge zur Verfügung stehen, damit sie die Online-Welt bestmöglich für sich nutzen können", sagte Kroes. "In Zusammenarbeit werden wir den Takt für die gesamte Branche vorgeben und eine solide Grundlage schaffen, damit sich Kinder selbstbewusst in der Online-Welt bewegen können."


Die Gründungsmitglieder der Koalition haben sich auf Zielsetzungen verständigt, die fünf Aktionsbereiche umfassen. So sollen leicht auffindbare und wiedererkennbare Funktionen in allen Geräten vorhanden sein, um ein effektives Melden und Bearbeiten von für Kinder schädlich erscheinenden Inhalten und Kontakten zu erlauben.

Weiterhin sind Datenschutz-Einstellungen vorgesehen, die den Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen gerecht werden. Junge Nutzer sollen möglichst leicht festlegen können, in welchem Umfang Informationen eingesehen werden können oder ob Kontaktangaben oder Fotos nur den eigenen Freunden oder der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sein sollen.

Auch die Entwicklung eines allgemeingültigen Alterseinstufungskonzepts, das übergreifend verwendet werden kann und den Eltern verständliche Alterskategorien anbietet, wird angestrebt. Hinzu kommt die aktive Förderung benutzerfreundlicher Werkzeuge für Eltern, mit denen diese regulierend auf die Internet-Nutzung ihres Nachwuchses Einfluss nehmen können.

Die Teilnehmer wollen nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden und Meldestellen verbessern, damit Material über sexuellen Kindesmissbrauch proaktiv aus dem Internet entfernt werden kann. Die EU-Kommission erwartet, dass die von den Gründungsmitgliedern entwickelten Lösungen auf breiter Basis übernommen und von einer wachsenden Zahl anderer Unternehmen verwendet werden.

Gründungsmitglieder dieser von der Kommission angeregten Koalition sind: Apple, BSkyB, BT, Dailymotion, Deutsche Telekom, Facebook, France Telecom-Orange, Google, Hyves, KPN, Liberty Global, LG Electronics, Mediaset, Microsoft, Netlog, Nintendo, Nokia, Opera Software, Research in Motion, RTL Group, Samsung, Sulake, Telefonica, Teliasonera, Telenor Group, Tuenti, Vivendi, Vodafone. Laptop, Kinder, Schüler, Familie Laptop, Kinder, Schüler, Familie Techniker Krankenkasse
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