HP-Chefin verspricht für 2012 "weniger Drama"

Hp, Ceo, Meg Whitman Bildquelle: HP
Die Bekanntgabe der aktuellen Quartalsbilanzen dürfte nicht gerade zu den Höhepunkten in der noch recht kurzen Laufbahn der neuen Hewlett-Packard-Chefin Meg Whitman gehört haben. Das letzte Jahresviertel des nun beendeten Geschäftsjahres schloss mit geringerem Umsatz und deutlich weniger Gewinn.
Auch für das kommende Jahr seien sinkende Einnahmen und Profite zu erwarten. Whitman versprach allerdings, dass Hewlett-Packard in der kommenden Zeit wieder mehr mit Verlässlichkeit und mit weniger Drama auftreten werde. Allerdings könnten nicht alle bestehenden Probleme über Nacht gelöst werden.

"Ich glaube, 2012 wird für HP ein Jahr des Neuaufbaus", sagte Whitman. Im Zuge dessen werden die Investitionen in Forschung und Entwicklung ausgebaut. Aber auch das Vertriebspersonal will die Konzernchefin aufstocken. Von größeren Übernahmen werde man hingegen Abstand nehmen, um nicht noch mehr Unruhe ins Unternehmensgefüge zu bringen. Whitman zeigte sich zuversichtlich, dass man so bis 2013 wieder zu alter Stärke finden könne.

Der Umsatz im letzten Quartal lag den Angaben zufolge bei 32,1 Milliarden Dollar. Das sind 3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Whitman nannte hier vor allem die rückläufigen Verkaufszahlen bei Computern, Druckertinte und Systemen für Unternehmen als Ursache.

Hohe Abschreibungen, insbesondere auf die im August eingestellte Produktion von Tablets und Smartphones mit WebOS-Betriebssystem, sorgten außerdem dafür, dass der Nettogewinn letztlich mit 239 Millionen Dollar um 91 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Die Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einer solchen Entwicklung gerechnet, so dass hier zumindest keine Erwartungen enttäuscht wurden.

In einer Telefonkonferenz nach der Vorstellung der Bilanzen erklärte Whitman, dass es ihr sehr bewusst sei, dass Hewlett-Packard in den letzten zwölf Monaten Anleger und Kunden mit Entscheidungen wie der Übernahme des britischen Software-Hauses Autonomy der Ankündigung der Trennung von der PC-Sparte mehrfach ratlos stehen gelassen hat. "Keine Überraschungen mehr", lautete daher ihre Zusage für die kommenden Monate. Hp, Ceo, Meg Whitman Hp, Ceo, Meg Whitman HP
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