Nvidia: Unerwartete Nachfrage verdoppelt Gewinn

Prozessor, Cpu, Chip, Arm, SoC, Nvidia Tegra 2 Bildquelle: Nvidia
Der Grafikchiphersteller Nividia kann eine deutlich gestiegene Nachfrage aus den Lagern der Computer-Spieler und der Business-Kunden feiern. Diese sorgte dafür, dass das Unternehmen seinen Gewinn im dritten Quartal mehr als verdoppeln konnte.
Aber nicht nur der traditionelle Grafikkarten-Markt ließ die Zahl kräftig nach oben gehen. Der Hersteller profitierte auch vom starken Wachstum des Smartphone-Marktes, in dem Nvidia mit seiner Tegra-Plattform vertreten ist. Gerade durch die dritte Tegra-Version geht man davon aus, dass die Entwicklung hier auch im kommenden Jahr noch schneller vorangetrieben wird.

Das Unternehmen konnte mit den aktuellen Zahlen die Zweifel bei einer ganzen Reihe von Anlegern zerstreuen. Diese hatten Befürchtungen geäußert, ob Nvidia überhaupt noch einmal in die Gänge kommt. Immerhin wird der Markt für die Produkte des Unternehmens oberflächlich betrachtet immer schmaler. Für die meisten Anwendungen reichen die Grafikkerne, die AMD und Intel in integrierter Form im Chipsatz oder auch im Prozessor mitliefern aus.

Bei Nvidia glaubt man aber weiterhin daran, dass die klassische GPU auf einer Grafikkarte weiterhin eine ausreichend große Zielgruppe haben wird. Zwar hört sich das ausgewiesene 1-prozentige Wachstum des Privatkundengeschäfts auf 644,8 Millionen Dollar nicht gerade berauschend an, doch angesichts des aktuell äußerst schwachen PC-Marktes hielt sich das Unternehmen hier sehr solide.

Bei rückläufigen Verkaufszahlen von Desktop-PCs konnte gerade der Umsatz mit Grafikkarten in dem Bereich um 23 Prozent ausgebaut werden - was auf den zweiten Blick kaum verwundert, immerhin steigen beispielsweise Hardcore-Gamer, die hier zur Hauptzielgruppe gehören, eher nicht auf kaum aufzurüstende Notebooks um.

Sinkende Ergebnisse erzielte Nvidia allerdings im Bereich der Notebook-GPUs. Hier wurde das Unternehmen hart von der Entscheidung Apples getroffen, in seinen aktuellen MacBook-Bauserien auf Chips des Konkurrenten AMD zu wechseln.

Konkret konnte der Hersteller das letzte Quartal mit einem Nettogewinn von 178,3 Millionen Dollar abschließen. Im Vergleich des Vorjahres wurden 84,9 Millionen Dollar verbucht. Der Gesamtumsatz kletterte um 26 Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar, womit die Ziele, die Nvidia sich selbst gesetzt hatte, leicht übertroffen wurden.

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