Sonderausstellung erinnert an "Street Fighter II"

Im Computerspielemuseum Berlin startet heute eine Sonderausstellung über "Street Fighter II". Bei dieser handelt es sich um eine von Stefan Schwarzer entwickelte künstlerische Annäherung an eines der einflussreichsten Spiele der Computerspielgeschichte, teilten die Betreiber mit.
Als das von Akira Nishitani und Akira Yasuda entwickelte Spiel 1991 von der japanischen Firma Capcom als Automat herausgebracht wurde, entwickelte es sich rasch zu einem globalen Hit und zu einem Erneuerer des Kampfspielgenres.


Erstmalig konnten Spieler besondere Kampftechniken mit speziellen Tastenkombinationen auslösen. Zudem bot "Street Fighter II" gut ausgearbeitete Spielfiguren mit unterschiedlichen Fähigkeiten an. Neben vielen Folge- und Nachahmer-Titeln zeugen auch eine ganze Reihe von Filmumsetzungen vom Erfolg. Speziell in Deutschland sorgte das Produkt aber auch aufgrund seiner Gewalthaltigkeit für Diskussionen.

Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im "Street Fighter"-Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden, hieß es.

Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen: "Inhaltlicher Schwerpunkt meiner Beschäftigung mit Street Fighter II war die Untersuchung seiner Symbolik im Bezug zur Realität und eine Analyse des Kampfes und Kämpfens im übertragenen Sinne", erklärte Schwarzer.

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"Stefan Schwarzer wirft mit seiner Arbeit einen analytischen Blick auf das Kreativitätspotential, das Computerspiele auch jenseits des eigentlichen Spielgeschehens freisetzen können", so Andreas Lange, Direktor des Computerspielemuseums. "Regelmäßig funktionieren sie als Kristallisationspunkte, die nachhaltig und global beachtenswerte Fanarbeiten evozieren und auf diese Weise die Teilhabemöglichkeiten, die Games sowieso ihrer Natur nach bieten, in größere gesellschaftliche Kontexte verlängern." Die heute beginnende Sonderausstellung soll bis zum 12. Dezember zu sehen sein.

Weitere Informationen: Computerspielemuseum Berlin Street Fighter Street Fighter
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