Verdächtiger im Fall um Kino.to festgenommen

Streamingportal, kino.to, Videostreaming Bildquelle: kino.to
Am gestrigen Sonntag konnten Polizeibeamte der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) in der Nähe von Delmenhorst einen Verdächtigen im Fall der Videostreaming-Plattform Kino.to festnehmen, berichtet die 'GVU'.
Der Mann befand sich laut dem veröffentlichten Bericht seit 8. Juni 2011 auf der Flucht. Es wird ihm nun vorgeworfen, als Betreiber eines Filehosters, über den angeblich im großen Stil Raubkopien von Filmen öffentlich verbreitet wurden, agiert zu haben.

Abgesehen von Kinofilmen wurden auf den Servern des Filehosters auch älteren Spielfilme und TV-Serien abgelegt. Die Besucher konnten auf die jeweiligen Inhalte über Kino.to zugreifen, heißt es. Der Betreiber dieses Angebots soll darüber hinaus regelmäßig Geld an die Uploader für das Hochladen bezahlt haben.

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen schreibt in einem veröffentlichten Artikel, dass der Verdächtige laut jüngst bekannt gewordenen Indizien kurz nach der Schließung des Filehoster-Portalsystems Kino.to eine von ihm betrieben Seite ausbaute und öffentlich darauf aufmerksam machte. Ende Oktober waren da beispielsweise über 40 Links zu aktuellen Kinofilmen, 4.500 Links zu älteren Spielfilmen und über 470 Links zu TV-Serien zu sehen.

Um welche Webseite es sich hierbei konkret handelt, teilte die GVU nicht mit. Allerdings soll das Angebot dem Kino.to-Portal zum Verwechseln ähnlich gesehen haben. Ende Oktober wurde auch WinFuture auf dieses Angebot aufmerksam gemacht. Die vermeintlichen Betreiber standen den eigenen Angaben zufolge drei Monate in Verhandlung um das Script von Kino.to samt der zugehörigen Domain. Letztlich konnte man das komplette Projekt für 1,5 Millionen Euro erwerben, heißt es.

Hierbei setzte man sich das Ziel, ein seriöses und legales Streaming-Projekt auf den Weg bringen zu wollen. Um die Legitimität des Projekts untermauern zu können, hat man den zugehörigen Übernahmevertrag an die E-Mail, die WinFuture wie bereits angesprochen vorliegt, angehängt. Seit heute ist diese Webseite jedoch nicht mehr erreichbar.

Im Oktober dieses Jahres hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden vor der großen Strafkammer beim Landgericht Leipzig im Kino.to-Fall eine erste Anklage erhoben. Dem mutmaßlichen Betreiber der Webseite wirft man die Mittäterschaft an diesem Projekt vor. Konkret geht es diesbezüglich um gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen in über einer Million Fälle. Streamingportal, kino.to, Videostreaming Streamingportal, kino.to, Videostreaming Kino.to
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