K Computer: 10-Petaflops-Marke erstmals geknackt

Japan, Supercomputer, Fujitsu, RIKEN Bildquelle: Riken
In Japan ist es nun gelungen, die Leistungsmarke von 10 Petaflops zu überschreiten. Der "K Computer" ist der erste Rechner, bei dem dies gelungen ist. Gebaut wurde die Maschine durch den IT-Konzern Fujitsu und dem staatlichen Forschungsinstitut RIKEN.
Der Rechner ist schon seit einiger Zeit in Betrieb, wurde aber erst jetzt durch einen weiteren Ausbau auf die neue Höchstleistung von 10,51 Billiarden Floating-Point-Operationen pro Sekunde getrieben. Wenn in der kommenden Woche die neue Liste der 500 schnellsten Rechner der Welt erscheint, wird der K Computer an der Spitze stehen. K-SupercomputerK Computer Gebaut wurde das System im Auftrag des japanischen Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Bereits der Name war von Anfang an Programm: Das "K" steht für das japanische Wort "kei", was 10 Billiarden bedeutet. Ursprünglich arbeiteten auch Hitachi und NEC an Entwicklung und Bau, wofür 1,2 Milliarden Dollar zur Verfügung standen, mit. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise zogen sich die beiden Unternehmen aber 2009 zurück.

Fujitsu setzte das Projekt daraufhin mit RIKEN allein fort. Konstruiert wurde ein Rechner, der auf SPARC64 VIIIfx-Prozessoren basiert. Insgesamt sind in dem System 88.000 CPUs miteinander verbunden, die sich über 864 Server-Racks verteilen. Aufgebaut wurde der Supercomputer im RIKEN-Rechenzentrum in Kobe.

Ursprünglich sollte K als Hybrid-System konstruiert werden, in dem auch Vektor-Prozessoren zum Einsatz kommen. Allerdings wurde dieser Plan später verworfen. Für die Verbindung der Racks haben Fujitsu-Ingenieure ein komplett neues Hochleistungs-Netzwerk entwickelt.

Bei den letzten Messungen vor dem Ausbau im Juni lieferte der K Computer bereits 8,162 Petaflops. Im August begann Fujitsu mit dem finalen Ausbau der Maschine. Jetzt veröffentlichte Fujitsu die konkreten Benchmarks und konnte belegen, dass das System bei Spitzenleistung die 10-Petaflops-Marke knackt. Allerdings läuft das System nicht immer unter Volllast: Die durchschnittliche Leistung liegt bei rund 93 Prozent des Spitzenwertes. Japan, Supercomputer, Fujitsu, RIKEN Japan, Supercomputer, Fujitsu, RIKEN Riken
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