EA: Probleme mit Battlefield 3 und den Bilanzen

Der Spielehersteller Electronic Arts (EA) wird von Problemen geplagt. Der Start des neuen Spiels Battlefield 3, das zum nächsten Blockbuster werden soll, verläuft mehr als holprig. Außerdem hat man noch schlechte Geschäftszahlen zu vermelden.

Obwohl Battlefield 3 und die zugehörigen Systeme in den Datenzentren von EA während der Beta-Phase ausgiebig getestet wurden, brachen sie unter dem Ansturm des Release-Termins zusammen. Teilweise dauerte selbst die über das Internet abgewickelte Überprüfung des CD-Keys Stunden, so dass viele Gamer nicht einmal ohne Wartezeiten auf den Single-Player-Modus zurückgreifen konnten, um ihre Ungeduld zu überbrücken.

Battlefield 3: Launch-Trailer (HD-Version)

Hinzu kamen offenbar technische Probleme, die die Situation noch verschärften. So gibt es Berichte einiger Spieler darüber, dass EAs Online-Plattform Origin versuchte, die Daten für Battlefield 3 komplett aus dem Netz zu ziehen, während die Installations-DVD im Laufwerk lag. Dem Unternehmen blieb zwischenzeitlich offenbar nichts anderes übrig, als in Deckung zu gehen, bis der erste Ansturm vorüber war - die Support-Hotline soll zeitweise abgeschaltet worden sein. Inzwischen soll sich die Lage aber beruhigen.


Das war auch nötig, damit sich der EA-Vorstand der nächsten schwierigen Aufgabe zuwenden konnte. Den Anlegern musste erklärt werden, warum man trotz steigender Einnahmen immer weiter in die Verlustzone rutscht. Nach einem Fehlbetrag von 201 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres standen nun bereits 340 Millionen Dollar in roten Zahlen unter dem Strich.

Dabei hatte man den Umsatz solide von 631 Millionen Dollar auf 715 Millionen Dollar steigern können. Das Unternehmen führt diese Diskrepanz darauf zurück, dass sowohl die Entwicklungs- als auch die Marketing-Kosten immer weiter steigen. Das Weihnachtsquartal soll die Lage nun aber endlich verbessern. Bei EA hofft man, den Umsatz auf 1 Milliarde Dollar bis 1,1 Milliarden Dollar steigern zu können. Das soll dann auch dazu führen, dass endlich wieder Gewinne vermeldet werden können.
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Und das nächste, DICKE Problem kommt erst noch: Origin bzw. dessen EULA. :)
 
@addicT*: Vollkommen richtig. Was sich da rausgenommen wird kann man nur als Frechheit bezeichnen. Kann man eigentlich schon legale Spionage nennen...
 
@addicT*: ohne mist ich hoffe ja mal, das bald ein update kommt und diesen ganzen mist entfernt.genauso die eula.schrecklich das teil!
 
@Raivenstar: EA hätte bei der Programmierung des "Bundestrojaners" wahrscheinlich eine deutlich bessere Arbeit abgeliegert... So entdeckt man neue Einkommenswege, hm?
 
@addicT*: Mittlerweile sogar Top News bei SPON. Ich schätze, am Montag wird von EA zurückgerudert


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