Regulierung kostet E-Plus Millionen-Einnahmen

E-Plus, Base, Simyo, Flaggen Bildquelle: E-Plus Gruppe
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus musste in seinem dritten Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen. Das Unternehmen führte dies auf "erheblichen Regulierungseingriff bei den Terminierungsentgelten und Roamingeffekten" zurück, die die Einnahmen in einzelnen Bereichen deutlich reduzierten.
Der Gesamtumsatz wird mit 838 Millionen Euro angegeben. Das sind 1,4 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Der so genannte Service-Umsatz, also die Einnahmen aus dem eigentlichen Mobilfunkgeschäft lagen bei 805 Millionen Euro - das sind 0,6 Prozent oder 5 Millionen Euro weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Nach Berechnungen des Unternehmens entspricht der Wert allerdings einem Wachstum um 8,1 Prozent, wenn man für das Geschäft im Vergleichszeitraum annimmt, dass die regulierenden Maßnahmen dort bereits gegriffen hätten. Dass E-Plus aktuell gut wächst zeigt ein Vergleich mit zum vorhergehenden zweiten Quartal, als 768 Millionen Euro Service-Umsatz verbucht wurden.

Für das letzte Jahresviertel wies das Unternehmen einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 354 Millionen Euro aus. Das ist etwas weniger als im vergangenen Jahr, als 386 Millionen Euro erreicht wurden. Einen Nettogewinn weist E-Plus nicht aus, da die genannten Zahlen letztlich nur ein Bestandteil der Geschäftszahlen der Konzernmutter KPN sind.

Die Kundenzahl des Anbieters ist seit Jahresbeginn um 1,7 Millionen auf jetzt 22,1 Millionen gestiegen. In der Quartalsbilanz der E-Plus Gruppe zeige sich dabei immer stärker die wachsende Rolle des mobilen Internets und der Smartphone-Verbreitung: Inzwischen erzielt das Geschäft abseits der Telefonie 36 Prozent der Kundenumsätze im Quartal. Im Vorjahresquartal waren es noch 28 Prozent.

Dabei setzt E-Plus weiterhin darauf, eine möglichst breite Masse mit günstigen Angeboten zu versorgen, statt eine Vorreiterrolle beim Netzausbau einzunehmen: "Für uns ist die Kundensicht die wichtigste Steuerungsgröße bei unseren Produkten, und nicht das Wettrennen um technische Parameter mit unseren Wettbewerbern", beschreibt E-Plus-Chef Thorsten Dirks die Ausrichtung. E-Plus, Base, Simyo, Flaggen E-Plus, Base, Simyo, Flaggen E-Plus Gruppe
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