Microsoft will Schwäche der Blackberrys ausnutzen

Der Software-Konzern Microsoft will seine starke Präsenz in Unternehmen nutzen, um sein Smartphone-Geschäft voranzubringen. Eine große Chance sieht man dabei darin, dass der in Firmen erfolgreiche Blackberry-Anbieter Research in Motion derzeit schwer angeschlagen ist.
"Wir begreifen die Schwäche von RIM als große Chance im Geschäftskundenbereich", sagte Achim Berg, Marketingchef der Windows Phone-Sparte gegenüber der Wirtschaftszeitung 'Financial Times Deutschland'. Microsoft plant daher Updates für sein Betriebssystem Windows Phone 7, die vor allem zusätzliche Features für Business-Kunden mitbringen.

Microsoft hatte die Zeichen der Zeit im Smartphone-Bereich nicht schnell genug erkannt, und glaubte, noch einige Zeit bequem mit Windows Mobile fahren zu können. Als jedoch Apple mit seinem iPhone begann, den kompletten Markt umzukrempeln und Google mit Android hinterherzog, wurde man sich in Redmond bewusst, dass die bisherige Strategie nicht mehr taugt. Deshalb begann man von Grund auf neu mit der Entwicklung von Windows Phone 7.

Dieses ist nun zwar schon ein Jahr auf dem Markt, allerdings macht sich der große Rückstand, mit dem Microsoft startete, deutlich bemerkbar. Die Verkaufszahlen von Geräten, die das System einsetzen, liegen noch weit hinter den Zugpferden der Branche zurück. Alle Hoffnungen liegen nun auf dem finnischen Handy-Hersteller Nokia, der als ehemalige Marktführer in dem Bereich durchaus Erfahrungen hat und zukünftig exklusiv auf Microsoft setzt.

Bei dem Software-Konzern ist man sich aber durchaus auch im Klaren darüber, dass das Smartphone-Geschäft mit Unternehmen durchaus kein Selbstläufer wird - auch wenn man durch Windows und Office bereits fest in den IT-Abteilungen von Firmen sitzt. "Um bei Geschäftskunden erfolgreich zu sein, muss man erst im Consumer Bereich gewinnen", gibt sich Berg realistisch.

Trotzdem arbeitet man bereits intensiv an einer Basis für das Unternehmens-Geschäft. Neben den zugesagten Funktions-Updates weist Microsoft auf bereits rund 6.000 Apps mit Business-Bezug hin, die schon bereitstehen. Außerdem wird man hier auch selbst aktiv und arbeitet beispielsweise mit SAP an Clients für dessen Business-Applikationen, die vom Handy aus nutzbar sind. Microsoft, Berg, Achim Berg Microsoft, Berg, Achim Berg
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