Intel marschiert durch einen großen Umbruch

Intel, Ceo, Paul Otellini Bildquelle: Intel
Der Chiphersteller Intel konnte im vergangenen letzten Quartal glänzende Geschäftsergebnisse verzeichnen. Dabei musste man sich aber auf starke Umwälzungen im Chip-Markt einstellen. "Die PC-Landschaft ist weltweit einer Veränderung unterworfen", sagte Konzernchef Paul S. Otellini.
So ist der US-Markt längst kein Zugpferd mehr. China und Brasilien seien zu den größten Computer-Märkten der Welt aufgestiegen, so Otellini. In den USA verzeichnet man zwar gute Absätze, was Produkte angeht, die für Rechner in Büros und Datenzentren bestimmt sind. Und auch die Nachfrage nach Notebooks ist weiterhin gut. Generell sei der PC-Markt in den USA allerdings inzwischen recht schwach.

Unter diesen Voraussetzungen verzeichnete Intel im dritten Quartal einen Umsatz von 14,2 Milliarden Dollar. Das sind 28 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als 11,1 Milliarden Dollar verbucht wurden. Den Nettogewinn bezifferte Intel auf 3,5 Milliarden Dollar oder 65 Cent je Aktie nach 2,96 Milliarden Dollar oder 52 Cent je Aktie vor einem Jahr. Die Analystenprognose von 13,9 Milliarden Dollar Umsatz und 61 Cent Gewinn je Aktie wurde somit klar übertroffen.

Der Umsatz der PC Client Group belief sich auf 9,4 Milliarden Dollar und ist damit im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres um 22 Prozent gestiegen. Hier will Intel auch weiterhin zweistellige Wachstumsraten vorweisen können. Es stellt sich allerdings die Frage, wie realistisch eine solche Prognose in einer Zeit ist, in der die Marktforscher ihre Prognosen für den weltweiten PC-Absatz auf einen niedrigen einstelligen Wert herunterkorrigiert haben. Die Data Center Group konnte ihren Umsatz um 15 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar steigern.

Probleme könnte Intel die zunehmende Zuwendung der Verbraucher zu mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets bereiten. Dem Unternehmen ist es bisher nicht gelungen, hier einen Fuß in die Tür zu bekommen und zumindest ein wenig gegen die Konkurrenzplattform von ARM anzustinken. Der Umsatz Intels mit der Atom-Plattform, mit der man eigentlich in diesen Bereich vorstoßen will, ging im letzten Quartal sogar um 32 Prozent auf 269 Millionen Dollar zurück. Intel, Ceo, Paul Otellini Intel, Ceo, Paul Otellini Intel
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