BlackBerry-Dienste laufen wieder - Switch fiel aus

Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM
Research In Motion (RIM) hat mitgeteilt, dass die BlackBerry Services nach den tagelangen Störungen inzwischen wieder in vollem Umfang funktionieren. Derzeit würden die Dienste wieder normal arbeiten, so Co-CEO Mike Lazaridis.
Wie RIM im Rahmen eines Konferenzgesprächs mit Journalisten soeben verlauten ließ, sind die Probleme mittlerweile beseitigt, so dass die BlackBerry-Dienste weltweit wieder "gut arbeiten". Einzig beim Versand von Nachrichten aus Kanada und Südamerika in andere Regionen der Welt könne es noch zu zwischenzeitlichen Verzögerungen kommen, so das Unternehmen.


Derzeit untersuche man weiter, wie es zu dem Nachrichtenstau kommen konnte, der zunächst in Europa und später auch weltweit zu Problemen führte. RIM zufolge war ein Netzwerkfehler der Auslöser einer Reihe von Problemen, die letztlich dafür sorgten, dass zahllose Nachrichten von BlackBerry-Nutzern gar nicht oder nur mit starken Verzögerungen zugestellt werden konnten. Künftig werde man natürlich alles dafür tun, um ähnliche Vorkommnisse zu vermeiden.

Laut Co-CEO Jim Balsillie handelte es sich um den größten Ausfall in der Firmengeschichte und den ersten größeren Störungsfall in den letzten eineinhalb Jahren. Man stelle sich nun auf Verhandlungen mit Netzbetreibern und Kunden wegen möglicher Schadenersatzforderungen ein, sei aber zuversichtlich, das Vertrauen der Nutzer mit gutem Service schnell wiedererlangen zu können, hieß es weiter.

Die gut dreitägigen Störungen der BlackBerry-Services begannen anfangs in Afrika, dem Nahen Osten, Indien, Südamerika und Europa. Gestern war der Nachrichtenstau dann so groß geworden, dass auch die Server-Knotenpunkte in den USA Probleme bekamen.

Die Ursache des Ausfalls war ein Schaden an einem doppelt abgesicherten sogenannten Kern-Switch mit hoher Kapazität, der den Nachrichtenversand in Europa zunächst stark beeinträchtigte. In der Folge funktionierte ein Backup-Switch nicht wie gewünscht und es kam zu weiteren Ausfällen im System. RIM musste zunächst die riesigen Datenmengen abbauen, die aufgelaufen waren. Südamerika war vor allem deshalb betroffen, weil die dortige BlackBerry-Infrastruktur stark von den Systemen in Europa abhängig ist.

RIM will nun mit seinen Netzwerkausrüstern zusammenarbeiten, um künftigen Ausfällen von vornherein vorzubeugen. Außerdem will man die Netzwerkinfrastruktur genauer analysieren, um so den Grund für die Verzögerungen beim erneuten Hochfahren der Systeme zu ermitteln. Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM
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