Google ist das Schweizer Messer für deutsche Firmen
Der Suchmaschinenkonzern Google feiert heute nicht nur seinen 13. Geburtstag, sondern auch das zehnte Jubiläum der Gründung der Niederlassung in Deutschland. In der letzten Dekade hat sich das Unternehmen dabei zu einem wichtigen Faktor für die hiesige Wirtschaft entwickelt.
Und dies nicht etwa, weil Google selbst hierzulande ein großes Geschäft aufgezogen hat, sondern weil viele Firmen, insbesondere der Mittelstand, enorm von den zahlreichen Diensten des Konzerns profitieren. Das ergab eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), basierend auf einer Umfrage bei über 11.000 Unternehmen
Im Durchschnitt kommen in den befragten deutschen Firmen mehr als vier Google-Produkte regelmäßig zum Einsatz - in der Kommunikation und Organisation, als Recherche- und Marketingtools. Neben der Google-Suche und der Suchmaschinenwerbung AdWords setzen die Betriebe, je nach Branche, auch andere Google-Dienste ein, um ihre Umsätze aber auch die internen Prozesse zu verbessern.
Im Auto- und Fahrzeugbau nutzen beispielsweise über 50 Prozent der Firmen den Google-Übersetzer, in der Baubranche ist der Kartendienst Google Earth (45 Prozent) beliebt. Die Büroanwendungen Google Apps (27 Prozent) und der Browser Chrome kommen besonders in der IT-Wirtschaft (37 Prozent) gut an.
"Die Unternehmen nutzen Google wie ein Schweizer Taschenmesser. Sie wählen sehr strategisch verschiedene Google-Werkzeuge aus, um ihre Geschäfte voranzubringen", sagt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft aus Köln.
Marketingtools wie AdWords haben nach Angaben der befragten Unternehmen großen Einfluss auf die Online-Strategie. Kundenkontakte und Umsatz nahmen nach dem Einsatz der Tools im Schnitt um ein Viertel zu. Fast drei Viertel der Betriebe haben auf Basis der Google-Werbeplattformen neue Kunden gewonnen, über ein Viertel sogar gänzlich neue Märkte erschlossen.
Im Zuge der Studie sei es erstmals gelungen, den Umsatzeffekt von Werbung über Google empirisch zu belegen, hieß es. Mit jedem in Google-Anzeigen investierten Euro wurden bei den befragten Unternehmen durchschnittlich 12 Euro Umsatz generiert. Davon entfallen acht Euro auf den Online-Handel, weitere vier Euro Umsatz werden zusätzlich über klassische Vertriebskanäle erzielt.
Im Durchschnitt kommen in den befragten deutschen Firmen mehr als vier Google-Produkte regelmäßig zum Einsatz - in der Kommunikation und Organisation, als Recherche- und Marketingtools. Neben der Google-Suche und der Suchmaschinenwerbung AdWords setzen die Betriebe, je nach Branche, auch andere Google-Dienste ein, um ihre Umsätze aber auch die internen Prozesse zu verbessern.
Im Auto- und Fahrzeugbau nutzen beispielsweise über 50 Prozent der Firmen den Google-Übersetzer, in der Baubranche ist der Kartendienst Google Earth (45 Prozent) beliebt. Die Büroanwendungen Google Apps (27 Prozent) und der Browser Chrome kommen besonders in der IT-Wirtschaft (37 Prozent) gut an.
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Marketingtools wie AdWords haben nach Angaben der befragten Unternehmen großen Einfluss auf die Online-Strategie. Kundenkontakte und Umsatz nahmen nach dem Einsatz der Tools im Schnitt um ein Viertel zu. Fast drei Viertel der Betriebe haben auf Basis der Google-Werbeplattformen neue Kunden gewonnen, über ein Viertel sogar gänzlich neue Märkte erschlossen.
Im Zuge der Studie sei es erstmals gelungen, den Umsatzeffekt von Werbung über Google empirisch zu belegen, hieß es. Mit jedem in Google-Anzeigen investierten Euro wurden bei den befragten Unternehmen durchschnittlich 12 Euro Umsatz generiert. Davon entfallen acht Euro auf den Online-Handel, weitere vier Euro Umsatz werden zusätzlich über klassische Vertriebskanäle erzielt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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