Logitech-Chef: Produkt-Portfolio ist nicht gut genug

Der Hersteller von Peripherie-Geräten Logitech musste seine Prognosen für die Geschäftsergebnisse im laufenden Geschäftsjahr nach unten korrigieren. Die Probleme, die das Unternehmen derzeit plagen, sind dabei nach Ansicht des aktuellen Interims-Chefs Guerrino De Luca weitgehend hausgemacht.
De Luca leitete Logitech bereits im Zeitraum von 1998 bis 2008. Nun sprang er kurzfristig ein, als Gerald Quindlen im Juli wegen miserabler Ergebnisse zurücktrat. Wie es nun hieß, werde das Unternehmen im aktuellen Geschäftsjahr den angepeilten Umsatz von 2,5 Milliarden Dollar wohl nicht erreichen. Aber immerhin 2,4 Milliarden Dollar sollen es dann doch werden.

Der Absatz sei wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage und der daraus folgenden geringeren Kaufkraft bei den Verbrauchern schwierig, erklärte De Luca gegenüber der britischen Wirtschaftszeitung 'Financial Times'. Allerdings - so merkte er an - dürfe dies nicht als Entschuldigung für die eigenen Fehler herhalten. Das aktuelle Produktportfolio sei einfach "nicht gut genug".

So habe es Logitech in der letzten Zeit schlicht versäumt, Must-Have-Produkte anzubieten. "Es geht nicht einfach um die Wirtschaftslage, weil man sich bei Unternehmen wie Apple ansehen kann, dass sich auch in einem komplizierten Markt teure Produkte verkaufen lasen. In schwierigen Zeiten muss man den Kunden aber einen triftigen Grund geben, ihr Geld auszugeben, und von den Produkten her sind wir nicht da, wo wir sein müssten", so De Luca.

Das Problem sieht er dabei nicht einfach in der Qualität oder der Funktionalität der angebotenen Produkte. Vielmehr habe man es versäumt, sich auf neue Entwicklungen am Markt einzustellen. So wirken sich die rückläufigen Wachstumsraten der PC-Hersteller auch auf das Kerngeschäft Logitechs mit Tastaturen und Mäusen aus.

Außerdem sei man laut De Luca im Musikbereich zu sehr damit beschäftigt gewesen, PC-Lautsprecher zu entwickeln. Stattdessen verlangt der Markt aber nach drahtlosen Kopfhörern und Headsets, die in Verbindung mit Smartphones und Tablets einsetzbar sind. Nach einer umfassenden Überprüfung der Produktstrategie, die De Luca nach der erneuten Übernahme des Chef-Postens angestoßen hatte, wisse man nun was zu tun sei. Allerdings werde es wohl noch bis Mitte 2012 dauern, bis das gesamte Produkt-Portfolio auf einen aktuellen Stand gebracht ist.

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