Microsoft: Steven Sinofsky als CEO im Gespräch

Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Bildquelle: Microsoft
Wenn es wahr ist, dann ist es ein Knaller: Steven Sinofsky, Chef der Windows-Division bei Microsoft, könnte demnächst Steve Ballmer als Microsoft-Chef beerben. Meint zumindest der anonyme Autor des Blogs 'Mini-Microsoft'.
'Whadapunk', der Verfasser des Blogs Mini-Microsoft, ist ein anonymer Microsoft-Mitarbeiter, der regelmäßig über Interna des Konzerns schreibt. Sein letzter Beitrag dürfte besonders viel Staub aufwirbeln: Whadapunk spekuliert darin über eine mögliche Ablöse des obersten Microsoft-Bosses Steve Ballmer.

Bisher hielt der Vorstand noch an Ballmer fest. Doch immer mehr Microsoft-Führungskräfte sollen nun dessen Ablösung fordern. Bereits morgen könnten die Kritiker im Rahmen des alljährlichen Microsoft Company Meetings einen Putsch vorbereiten. Laut Whadapunk sei allen bei Microsoft bewusst, dass der Konzern aus Redmond derzeit von Apple "weggeblasen" werde. Auch weil der Aktienkurs "entsetzlich flach" sei, werden die Stimmen, die eine Ablösung Ballmers fordern, immer lauter. Steven SinofskySteven Sinofsky: der künftige Chef von Microsoft? Als möglichen Nachfolger bringt der Blogger den Chef der Windows-Abteilung, Steven Sinofsky, ins Spiel: Dieser habe das Zeug zum Chief Executive Officer (CEO), manche Blogger würden Sinofsky sogar bereits als nächsten Steve Jobs bezeichnen.

Ballmer, der im Januar 2000 die Chefposition von Firmen-Mitgründer Bill Gates übernommen hatte, fehle die visionäre Kraft seines Vorgängers, meinen dessen Kritiker. Steven Sinofsky, der intern wie extern viel Lob für seine Arbeit an Office, Windows 7 und Windows 8 bekommt, würde perfekt in diese Rolle eines Visionärs passen. Diesen Eindruck teilt auch Tom Warren von 'Winrumors': Zwar wären nicht alle Microsoft-Mitarbeiter von der Aussicht auf Sinofsky als CEO begeistert, die Pro-Stimmen mehren sich aber.

Als Anzeichen für einen möglichen Führungswechsel wird auch die Einladung Sinofkys zum Financial Analyst Meeting 2011 vergangene Woche am Rande der BUILD-Konferenz gedeutet. Zu dieser auf wirtschaftliche Belange fokussierten Besprechung werden normalerweise nur die obersten Führungskräfte eingeladen. Sinofskys Teilnahme daran deuten Experten als Zeichen dafür, dass dessen Kurs innerhalb des Konzerns steil nach oben zeigt.

Die Unzufriedenheit mit Ballmer hat etliche Gründe: Dem 55-Jährige wird vorgeworfen, etliche Trends falsch eingeschätzt zu haben, darunter die 2007 von Bill Gates vorhergesagte künftige Dominanz von Tablet-PCs. Über die Einführung des iPhone hat Ballmer nur gelacht und es als "teuerstes Telefon der Welt" verspottet.

Es nicht das erste Mal, dass Ballmer ein Rücktritt nahegelegt wird: Bereits im Mai hat David Einhorn, einer der einflussreichsten Fonds-Manager in den USA, den Microsoft-Chef zum Rücktritt aufgefordert. Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Microsoft
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