Google+: Die erste API bietet vorsichtig Zugang

Google, Internet, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Google+, Social Media Bildquelle: Google
Der Suchmaschinenkonzern Google hat die erste Programmierschnittstelle veröffentlicht, über die Anwendungen von Drittentwicklern sich an das neue Social Network Google+ andocken können. Bei der Freigabe von Funktionen geht das Unternehmen dabei allerdings vorsichtig vor.
Immerhin ist man sich bei Google darüber bewusst, wie sensibel die Nutzer inzwischen auf mögliche Datenschutz-Probleme reagieren. So ermöglicht die erste Freigegebene API auch nur den Zugriff auf jene Daten, die von den Anwendern öffentlich freigegeben wurden.

Schnittstellen, die tiefer in die Datenbanken greifen können, werden zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Das Unternehmen will so wohl sicherstellen, dass sowohl Entwickler als auch Anwender erst einmal an die Verfügbarkeit von APIs und zusätzlichen Anwendungen für die Plattform gewöhnen können, bevor Erweiterungen tiefer in die Nutzer-Accounts eingreifen können.

Grundsätzlich sieht man das Social Network bei Google aber durchaus nicht als System an, über das man möglichst weitgehend die Kontrolle behalten will. Stattdessen soll Google+ zu einer möglichst offenen Plattform ausgebaut werden, die Raum für eine Vielzahl zusätzlicher Anwendungen bietet.

Die erste bereitgestellte API ist sehr einfach zu nutzen. Über einfache HTTP-Requests lassen sich die öffentlichen Daten eines Nutzers abrufen. Wird bei der Anfrage in der Form "GET https://www.googleapis.com/plus/v1/people/[UserID]?key=[yourAPIKey]" lediglich die Nutzer-ID an die API geschickt, kommen die öffentlich zugänglichen Profil-Informationen zurück.

Eine zweite Möglichkeit ist die Abfrage "GET https://www.googleapis.com/plus/v1/people/[UserID]/activities/public?key=[yourAPIKey]", über die die activities.list-Methode angesprochen wird. Dies liefert dann öffentliche Beiträge des jeweiligen Nutzers zurück. Die abgefragten Daten werden über die API jeweils im JSON-Format zur Verfügung gestellt, womit sie recht einfach weiterverarbeitet werden können.

Soll die Anwendung jeweils nur mit den Daten des Users arbeiten, der sie jeweils gerade einsetzt, kann statt der Nutzer-ID auch einfach "me" angegeben werden. Als Authentifizierungs-Methode setzt Google bei der API auf OAuth2. Eine genaue Dokumentation der Schnittstelle und Beispiel-Codes stehen auf der Developer-Plattform des Unternehmens bereit.

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