Adobe: Flash bleibt auch bei Windows 8 wichtig

Logo, Flash, Adobe Bildquelle: Adobe
Geht es nach Adobe, wird Flash auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen, auch wenn Microsoft anlässlich der Vorstellung von Windows 8 zur Entwicklerkonferenz BUILD einen weitgehenden Abschied von der Technologie als Browser-Plug-In angekündigt hat. Microsoft will die Unterstützung für Plug-Ins bei der Metro-Version des Inernet Explorer 10 weitestgehend einstellen, was vor allem für Flash als meistverwendetes Plug-In zutrifft. Adobe wies nun in einem Interview mit 'Cnet' darauf hin, dass Flash wie berichtet von der normalen Version des IE10 natürlich weiter unterstützt wird.

Adobe will dafür sorgen, dass Flash trotzdem weiterhin relevant bleibt und geht davon aus, dass sein Produkt auch weiterhin wichtig bleibt. Blicke man ein Jahr in die Zukunft, so werde es auch dann noch große Unterschiede zwischen den mit purem HTML und den mit Flash realisierbaren Möglichkeiten geben, erklärte Danny Winokur, Vice President für Flash bei Adobe.

Der Windows-Desktop werde weiterhin ein grundlegend wichtiger Teil von Windows 8 bleiben. Flash werde gleichermaßen für die nächsten Jahre ein wichtiger Teil der Web-Nutzung bleiben, versicherte der Adobe-Manager außerdem. Adobe arbeite außerdem an einer Flash-Version für die ARM-Variante von Windows 8, da auch diese Ausgabe die Möglichkeit bieten wird, den IE10 im Desktop-Modus zu nutzen.

Siehe auch: Windows 8: Kein Flash im Metro-IE10 für Tablets

Sollten Anwender auf Websites stoßen, die ausschließlich in Flash realisiert wurden, können sie einigermaßen bequem aus der Metro-Oberfläche zum Desktop-IE10 wechseln, um diese anzeigen zu lassen. Microsoft hatte einen weitgehenden Verzicht auf Browser-Plug-Ins unter Windows 8 verkündet, weil sich diese angeblich nicht mit dem Ziel vertragen, ein möglichst reibungsloses Nutzungserlebnis mit der neuen Metro-Oberfläche zu garantieren.

Um unter Windows 8 relevant zu bleiben, will Adobe bei Flash wie schon im Fall von Apples iOS auf eine Bündelung mit seiner AIR Runtime setzen. Diese erlaubt den Betrieb von Flash als Teil von eigenständigen Apps, so dass Entwickler Flash weiterhin für Spiele und ähnliche unabhängig vom Browser laufende Anwendungen nutzen können. Diese sollen ebenfalls über den Windows Store vertrieben werden können.

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