Meineid: Filehoster Hotfile verklagt Warner Bros.

Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Bildquelle: Dumfries Museum
Der im US-Bundesstaat Florida ansässige Filehoster Hotfile hat eine Klage gegen den Filmkonzern Warner Bros. eingereicht. Das Medienunternehmen soll die Möglichkeiten, Urheberrechtsverletzungen zu melden in großem Umfang missbrauchen und dadurch zahlreiche legitime Downloads blockieren.
Im Rahmen einer gerichtlichen Auseinandersetzung um die Bereitstellung geschützter Inhalte über den Filehoster hatte Hotfile den Filmfirmen eine Schnittstelle zur Verfügung gestellt, über die sie selbst gehostete Dateien für den Download sperren können.

Davon macht Warner Bros. gemäß der Klageschrift reichlich Gebrauch. Allerdings würden dabei sehr häufig auch Dateien gesperrt, bei denen der Filmkonzern gar nicht der Rechteinhaber ist. Teilweise waren auch Open Source-Software und Spiele-Demos von den übereifrigen Warner-Mitarbeitern betroffen, berichtet das Magazin 'TorrentFreak'.

Hotfile gibt an, sich mehrfach an Warner Bros. gewandt und auf das Problem hingewiesen zu haben. Allerdings führte dies nicht zu einer Veränderung. Nun will man mit einer Klage gegen die Übereifrigkeit des Filmstudios vorgehen und verlangt Schadensersatz. Dabei schwingt das Unternehmen durchaus mit einer gewaltigen juristischen Keule.

Mit der Meldung einer Datei bestätigt Warner Bros., dass an dieser Stelle Inhalte, deren Rechte man hält, illegal zum Download angeboten werden. Falsche Meldungen stellen nach Ansicht Hotfiles daher durchaus Meineid und Betrug dar - insbesondere nachdem sich nichts an dem Vorgehen änderte, als man explizit auf das Problem hinwies.

Warner Bros. lässt die meisten Inhalte automatisiert melden. Dabei kann es durchaus zu Fehlern kommen. Allerdings erwartete man bei Hotfile, dass zumindest die Häufigkeit der Falschmeldungen nach der Mitteilung sinkt. Das war aber offenbar nicht der Fall. Stattdessen wurden weiterhin hunderte völlig legal angebotener Dateien mit einer Sperrung versehen.

Hotfile führt in der Klage weiter aus, dass sich Warner Bros. so beispielsweise auf Kosten von Freeware-Anbietern und Spielefirmen, die auf eine möglichst breite Verbreitung ihrer Dateien hofften, auf diese Weise sogar noch bereichert hat. Immerhin bestand die Vereinbarung mit den Filmfirmen auch darin, dass bei gesperrten Inhalten ersatzweise Links auf Kaufangebote angezeigt werden. Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Dumfries Museum
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