US-Behörde: Smartphone kann keine Akne heilen

Smartphone, Display, Touchscreen Bildquelle: Engadget
Smartphones können ihren Nutzern zwar viele Zusatzfunktionen bieten - ob es nun darum geht, einen Videoclip aufzunehmen, Musik zu machen oder das nächste Restaurant zu finden - eines können die Geräte aber mit Sicherheit nicht: Akne heilen. Das hat die US-Telekommunikationsbehörde FTC klargestellt.
Diese hat Strafanzeigen gegen die Anbieter zweier Anwendungen eingereicht, die eben dies behaupten. Die Apps "Acne Pwner" und "AcneApp" sollen Käufern angeblich helfen, Pickel loszuwerden, in dem sie diese mit Licht in einer bestimmten Farbstufe bestrahlen. Einen wissenschaftlichen Beweis dieser Behauptung bleiben beide aber schuldig, obwohl bei der Entwicklung einer App sogar ein Dermatologe geholfen haben soll.

Die Nutzer sollten nach der Aktivierung der App das Smartphone-Display wenige Zentimeter vor die problematischen Hautstellen halten. Einige Minuten täglich genügen, hieß es. Tausende Nutzer glaubten den Versprechungen und kauften die Apps: Der Acne Pwner ging in Googles Android Market rund 3.300 mal für 99 Cent über den virtuellen Ladentisch, die AcneApp verkaufte sich in Apples App Store 11.600 mal zu einem Preis von 1,99 Dollar.

Die FTC hat den beiden Anbietern nun untersagt, weiterhin mit der Aussage für ihre Programme zu werben, dass diese eine medizinische Wirkung hätten. Zwar gebe es wissenschaftliche Untersuchungen, nach denen Akne mit einer speziellen Licht-Therapie erfolgreich behandelt werden kann - entsprechende Veröffentlichungen erfolgten beispielsweise im British of Journal of Dermatology - allerdings werden dabei viel stärkere Lichtquellen benötigt, als sie in einem iPhone verbaut sind, hieß es.

"Smartphones erleichtern unseren Alltag in vielfältiger Art und Weise, leider können sie aber keine Akne heilen - There’s no App for that", erklärte FTC-Chef Jon Leibowitz. Die Behörde steht mit den beiden Anbietern der Apps in Kontakt und hat die Bereitschaft signalisiert, die Verfahren in einem außergerichtlichen Vergleich gegen Zahlung einer Geldbuße einzustellen. Hauptsächlich geht es in der Sache immerhin darum, ein Signal zu setzen, dass ahnungslosen Nutzern nicht ungestraft mit leeren Versprechungen das Geld aus der Tasche gezogen werden kann. Smartphone, Display, Touchscreen Smartphone, Display, Touchscreen Engadget
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