Privatsphäre: Facebook macht jetzt auf Google+

Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg Bildquelle: Facebook
Facebook wird seit langer Zeit für seine gut versteckten und komplizierten Einstellungen rund um die Privatsphäre der Nutzer kritisiert. Jetzt hat das Unternehmen grundlegende Veränderungen an den entsprechenden Funktionen vorgenommen, die sehr stark an das Konzept der Circles von Google+ erinnern.
Die erste Änderung bezeichnet Facebook als "Inline Profile Controls", also Einstellungen, die innerhalb des Profils vorgenommen werden können. Sobald man sich in der Bearbeiten-Ansicht des persönlichen Profils befindet, kann man neben jedem Eintrag ein neues Icon erkennen, das ein Menü beherbergt, über das mit einem Klick festgelegt werden kann, wer den ausgewählten Inhalt sehen darf. Ist er öffentlich einsehbar, dürfen ihn nur Freunde sehen oder möchte ich benutzerdefinierte Einstellungen für diesen Part vornehmen?

Laut einem Blog-Beitrag des Facebook-Entwicklers Chris Cox hat diese neue Methode den Vorteil, dass die separaten Seiten für die Privatsphäreeinstellungen deutlich kleiner und übersichtlicher geworden sind. Ein Teil der Einträge konnte sogar entfernt werden, da sie sich über die Inline Profile Controls realisieren lassen. Ein anderer Teil der Einstellungen wurde in andere Bereiche von Facebook integriert.

Neue Privatsphäre-Einstellungen bei FacebookNeue Privatsphäre-Einstellungen bei FacebookNeue Privatsphäre-Einstellungen bei FacebookNeue Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook
Neue Privatsphäre-Einstellungen bei FacebookNeue Privatsphäre-Einstellungen bei FacebookNeue Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook

Eine weitere Neuerung betrifft die Markierungen auf Fotos. In der Vergangenheit konnte man in beliebigen Fotos und anderen Facebook-Inhalten markiert werden - die Inhalte wurden anschließend direkt im persönlichen Profil verlinkt. Erst nachdem dies passiert war, konnte man die Markierung entfernen. Zukünftig ist es möglich, die Markierungen zu überprüfen und zu genehmigen, bevor sie für jedermann sichtbar werden. Das gilt auch für eigene Fotos, in denen andere Personen verlinkt werden sollen.

Eine sehr sinnvolle Neuerung ist nun direkt im persönlichen Profil sichtbar. Ganz oben auf der Seite gibt es zukünftig einen neuen Button, über den sich festlegen lässt, aus welcher Perspektive man sein Profil betrachten will. Was kann jemand sehen, mit dem ich nicht befreundet bin? Was kann eine befreundete Person alles von mir einsehen? Bislang war eine solche Funktion in den Untiefen von Facebook versteckt - nun hat sie einen prominenten Platz gefunden.

Die letzte und wichtigste Neuerung betrifft das Veröffentlichen von neuen Inhalten bei Facebook. Ab sofort kann man direkt beim Posten festlegen, wer einen Eintrag, ein Foto, einen Link oder andere Inhalte sehen darf. Ein Eintrag kann entweder öffentlich sein, nur für Freunde oder eine bestimmte Gruppe bestimmt sein oder der Empfänger lässt sich ganz individuell anpassen. Auch nach dem Posten lässt sich die Sichtbarkeit eines Eintrags noch ändern. Spätestens an dieser Stelle erinnert man sich an die Circles von Google+, über die man festlegt, welche Personen die geteilten Inhalte sehen dürfen. Da dieses Feature bei Google+ sehr beliebt ist, kann es für Facebook nicht schlecht sein.

Die Veränderungen rund um die Privatsphäre in Facebook werden in den nächsten Tagen für alle Nutzer sichtbar werden. Noch stehen sie nur für wenige Facebook-Mitglieder zur Verfügung. Details zu den Neuerungen können im offiziellen Facebook-Blog nachgelesen werden. Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg Facebook
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