PC-Markt in Europa: Acer legt Bruchlandung hin

Wirtschaft & Firmen Die Talfahrt des westeuropäischen PC-Marktes hat sich auch im zweiten Quartal fortgesetzt. Von April bis Juni wurden hier 12,7 Millionen Geräte abgesetzt, berichtet das Marktforschungsunternehmen Gartner. Das entspricht einem Rückgang um 18,9 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres.
"Der PC-Markt in Westeuropa wird von einer schwachen Nachfrage sowohl seitens der Privat- als auch der Geschäftskunden getroffen", sagte Gartner-Analystin Meike Escherich. Hinzu käme für die Hersteller das Problem, dass der Handel seine Lager im Jahr 2010 gut gefüllt hat und erst einmal die Altbestände abverkaufen will.

Während der 15,4-prozentige Rückgang der Verkaufszahlen von Desktop-PCs kaum verwundert, liegt die Sache bei mobilen Rechnern schon anders. Deren Absatzzahlen gingen um 20,4 Prozent zurück. Das ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Absatzzahlen von Netbooks im Jahresvergleich um 53 Prozent einbrachen.

Eigentlich, so die frühere Annahme der Marktforscher, sollte es aktuell positive Impulse durch den angelaufenen Umstieg von Unternehmen auf Windows 7 geben. Allerdings hat die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage dem einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Absatz von Desktop-PCs in dem Bereich ging so um 9 Prozent zurück. Noch stärker fielen allerdings die Verkaufszahlen von Desktops an Privatkunden: Minus 27 Prozent waren hier zu verzeichnen.

Nach seinem kurzen Höhenflug hat Acer dabei die Marktführung wieder abgeben müssen. Größere Lagerbestände bei den Händlern verhinderten, dass der Hersteller weiterhin große Stückzahlen ausliefern kann. Außerdem traf der massive Nachfrage-Rückgang bei Netbooks das Unternehmen hart. Die Verkaufszahlen sanken um 44 Prozent auf knapp über 2 Millionen, der Marktanteil brach im Jahresvergleich von 23,7 Prozent auf 16,2 Prozent ein.

Die Spitze übernahm so erneut HP nach einer Steigerung des Marktanteils von 21,6 Prozent auf 25,1 Prozent. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Dell und Asus mit 10,8 Prozent und 8,1 Prozent. Auch diese drei Hersteller verbuchten rückläufige Absatzzahlen. Apple konnte seine Verkäufe hingegen leicht um 0,5 Prozent auf 879 Millionen Rechner steigern. Der Marktanteil stieg so von 5,6 Prozent auf 7 Prozent, womit sich das Unternehmen auf Rang 5 setzen konnte.
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