Adobe Muse: Profi-Tool für einfache Webentwicklung

Der Software-Hersteller Adobe hat ein neues Tool vorgestellt, das eine einfache Gestaltung von Webseiten ermöglichen soll. Im Vergleich zu dem vom gleichen Hersteller stammenden Design-Werkzeug Dreamweaver ist die neue Anwendung namens Muse allerdings deutlich weniger komplex.
Das Produkt richtet sich so an Nutzer, die auch ohne Kenntnisse des zugrundeliegenden Codes Webseiten publizieren wollen und keine Entwicklungsumgebung für komplexere Web-Applikationen benötigen. Dabei sollen trotzdem verschiedene Elemente über Widgets bereitgestellt werden, um die Erstellung interaktiver Angebote zu ermöglichen.


Muse läuft unter Adobes plattformübergreifender AIR-Umgebung. Die erstellten Seiten sollen bereits auf den neuen Web-Standards HTML5 und CSS 3 basieren. "Die Möglichkeit, Webseiten ebenso einfach zu gestalten wie ein Dokument in InDesign war eine der am häufigsten gestellten Forderungen unserer Kunden", erklärte Lea Hickman, die bei dem Unternehmen für Design- und Web-Produkte zuständig ist, die Motivation zur Entwicklung von Muse.

Nutzer können sich mit dem Tool komplette Webangebote inklusive einer Navigation, Bildergalerien, Slideshows und Rollover-Effekten zusammenstellen. Für Konsistenz sorgen dabei Funktionen zur Erstellung von Master-Layouts und seitenweiten Konfigurationen. Kommen zusätzliche Unterseiten hinzu, übernimmt die Software außerdem automatisch die Anpassung benötigten Verlinkungen.

Grafiken und Fotos können auf Wunsch direkt als Photoshop-Datei integriert werden - Muse übernimmt dann die Umwandlung in ein Web-Format. Die Nutzer können außerdem beliebige Schriftarten verwenden. Kommt ein Font zum Einsatz, der nicht für das Web geeignet ist, wird das Geschriebene bei der Publikation der Seite in ein Bild umgewandelt.

Der Nutzer kann die erstellte Webseite weiterhin für Tests auf einen Adobe-Server laden. Gegen Zahlung einer Gebühr ist es auch möglich, sie dort für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Muse verfügt aber auch über die Option, die Inhalte per FTP zu einem externen Hoster zu laden.

Muse wird von Adobe allerdings keineswegs als Software für Amateure angesehen, sondern richtet sich klar an professionelle Grafiker und Designer. Dies zeigt auch das Vermarktungsmodell: Die Software wird - wenn die aktuelle Beta-Phase abgeschlossen ist - im Abomodell gegen eine monatliche Gebühr angeboten. Adobe, Muse Adobe, Muse
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