Angriff auf Zoll-Server: Trojaner half ausspionieren

Die Ermittler des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA) haben weitere Erkenntnisse hinsichtlich des Einbruchs der Gruppe "No-Name Crew" in einen Server des Zolls erhalten. Demnach wurde die Tat durch einen unvorsichtigen Mitarbeiter der Behörde begünstigt. Dieser ließ laut einem Bericht der 'Welt' die E-Mails von seinem Arbeitsplatz-Rechner automatisch an sein privates Postfach weiterleiten. Der Rechner, mit dem er auf dieses zugriff war aber mit einem Trojaner infiziert. Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen die Angreifer so Zugang zu der dienstlichen Kommunikation des Zoll-Angestellten gehabt haben.

Dadurch kamen die Angreifer offenbar in Kenntnis über mögliche Angriffsvektoren. Das nutzten sie, um vor einigen Wochen in einen Server einzudringen, auf dem das Patras-System lief. Dieses lieferte ihnen Standort-Informationen zu einer Vielzahl von Ermittlungen des Zolls.

Die Informationen wurden Anfang Juli im Netz veröffentlicht. Die Behörden fahnden seitdem intensiv nach Mitgliedern der "No-Name Crew". Zwei Verdächtige wurden zwischenzeitlich festgenommen, allerdings gibt es noch keine gesicherten Informationen, ob diese wirklich mit der Aktion zu tun hatten. Die Behörden reagierten auf die jüngsten Erkenntnisse auch mit einer Dienstanweisung, die ihren Beschäftigten explizit untersagt, dienstliche E-Mails an private Rechner weiterzuleiten. Zoll, Grenze Zoll, Grenze
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