London-Riots: RIM stellt sich auf die Seite der Polizei

Der Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) hat sich im Zuge der jüngsten Ausschreitungen in London auf die Seite der Polizei gestellt. Über den offiziellen Twitter-Account verkündete die britische Landesniederlassung des Unternehmens, dass man die Behörden unterstützen werde, wo man nur kann.
Hintergrund des Tweets ist wohl die starke Verbreitung von Blackberry-Smartphones unter Jugendlichen in Großbritannien. Nach Statistiken der Regulierungsbehörde Ofcom bezeichnen 37 Prozent der britischen Teenager die Geräte als ihren wichtigsten Kommunikationskanal.

Derzeit ist noch unklar, wie die Unterstützung RIMs für die Behörden aussieht. Verschiedene Nachfragen von Twitter-Nutzern blieben bislang unbeantwortet. Möglich ist aber, dass das Unternehmen der Polizei Zugriff auf die eigentlich verschlüsselt ablaufende Kommunikation über den BlackBerry Messenger gewährt.

Solche Spekulationen führten auf Twitter zu entsprechenden Reaktionen. Das Spektrum reichte von Kritiken, dass man mit solchen Postings letztlich noch mehr Öl ins Feuer gießt, bis dahin, dass das kanadische Unternehmen als Verräter abgestempelt wird.

Die Krawalle begannen am Wochenende, nachdem im Londoner Stadtteil Tottenham ein 29-jähriger Mann von der Polizei erschossen wurde. Ersten Berichten zufolge, sollte dieser das Feuer auf die Beamten eröffnet haben. Ballistische Untersuchungen ergaben jedoch, dass eine Kugel im Funkgerät der beteiligten Streife aus einer Polizeiwaffe kam.

Der Vorfall war offenbar Auslöser dafür, dass die lange angestaute Wut sozial benachteiligter Jugendlicher in dem Problemviertel zur Konfrontation mit dem Staatsapparat führte. Die Region ist von einer hohen Arbeitslosigkeit betroffen. Zudem wurden vor einiger Zeit die Gelder für die Jugendarbeit um 75 Prozent zusammengestrichen. Inzwischen haben sich die Ausschreitungen weit über Tottenham ausgebreitet. Nachdem erst verschiedene andere Londoner Stadtteile im Mitleidenschaft gezogen wurden, kam es gestern auch in Birmingham, Bristol und Liverpool zu Krawallen. Polizei Polizei
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