2010 entstanden mehr IT-Arbeitsplätze als erwartet

Jobs, Arbeitsplätze, Stellen Bildquelle: marie4jobs
In der IT-Branche in Deutschland kommt der Arbeitsmarkt wieder in Schwung. Die Zahl der Beschäftigten nahm im vergangenen Jahr um 12.000 auf 848.000 zu. Damit entstanden deutlich mehr Arbeitsplätze, als ursprünglich erwartet wurde. Zunächst rechnete man mit einem Anstieg um lediglich 8.000 Stellen.
Das teilte der IT-Branchenverband BITKOM heute mit. Mit dieser Entwicklung baue der IT-Sektor seine Position als zweitgrößter Arbeitgeber hinter dem Maschinenbau weiter aus, erklärte Dieter Kempf, Präsident des Verbandes. Die leicht rückläufige Entwicklung in der Telekommunikation und der Hardware-Produktion konnten demnach durch Softwarehäuser und IT-Dienstleister mehr als ausgeglichen werden.

Letztere haben allein 25.000 zusätzliche Stellen geschaffen, 17.000 waren erwartet worden. Das entspricht einem Plus von 4,4 Prozent auf 588.000 Beschäftigte. Gegen den langfristigen Trend stieg auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Unterhaltungselektronik-Produktion: Sie nahm um 2,3 Prozent auf über 11.000 zu.

Software und IT-Services sorgen auch im laufenden Jahr für Jobwachstum. Der BITKOM erwartet in diesem Segment für 2011 einen Jobzuwachs um 4,4 Prozent auf rund 605.000 Arbeitsplätze. Für die gesamte ITK-Branche wird eine Zunahme um 10.000 auf 858.000 Erwerbstätige prognostiziert.

Neue Stellen wollen in diesem Jahr 57 Prozent der Hightech-Firmen schaffen, 28 Prozent halten ihre Mitarbeiterzahl laut einer aktuellen Umfrage stabil. Den Mangel an hochqualifizierten Spezialisten betrachten allerdings 59 Prozent der Unternehmen als Wachstumshemmnis. Der Fachkräftemangel kostet die Branche Schätzungen zufolge etwa einen Prozentpunkt Wachstum pro Jahr.

Nach einer Untersuchung sind rund 29.000 Stellen für Informatiker in der deutschen Wirtschaft derzeit unbesetzt. Diese Zahl liegt weit über den bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als offen gemeldeten Stellen. "Wer einen hochqualifizierten Informatiker sucht, wendet sich damit nicht an die Arbeitsagenturen, sondern sucht über Stellenbörsen oder mit Hilfe von Personalberatern", erklärte Kempf.

Der BITKOM forderte daher, dass die offizielle Arbeitsmarktstatistik der Behörden an die realen Gegebenheiten angepasst wird. So ließe sich nach Ansicht des Verbandes künftig vermeiden, dass "politische Fehlentscheidungen" getroffen würden, wonach beispielsweise Automobil-Ingenieure von der Vorrangprüfung bei der Zuwanderung ausgenommen werden, nicht aber Informatiker. Jobs, Arbeitsplätze, Stellen Jobs, Arbeitsplätze, Stellen marie4jobs
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