Amazon-Tablet: Eine Entwicklung voller Probleme

Tablet, Touchscreen, Amazon Kindle Fire HD 7 Bildquelle: Amazon
Der Online-Händler Amazon soll bei der Entwicklung seines schon seit einiger Zeit angekündigten Tablet-Systems mit einer Reihe von Problemen konfrontiert gewesen sein. Das berichtet die 'New York Times' unter Berufung auf eine eingeweihte Quelle, die aber anonym bleiben wollte.
So war es im Lab 126, der für das Kindle verantwortlichen Abteilung, durchaus nicht unumstritten, ob man auf Googles Android-Betriebssystem setzen solle. Im Gespräch war auch die Option, die eigene Kindle-Plattform zu einem vollwertigen Tablet-System weiterzuentwickeln.

Amazon verfolgt mit dem Verkauf des Gerätes das Ziel, die eigenen Musik- und Videodienste mehr Nutzern zugänglich zu machen. Das Gerät soll den Verkauf dieser Inhalte möglichst ebenso vorantreiben, wie es der Kindle bei E-Books getan hat. Da allerdings auf Android bereits mehrere vergleichbare Angebote zuhause sind, hegte man die Befürchtung, dass der verkaufsfördernde Effekt zu gering sein könnte.

Letztlich sah man aber ein, dass einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für ein Tablet die Verfügbarkeit vieler verschiedener Apps ist. Es war klar, dass es schwer werden würde, Entwickler zu gewinnen, die für ein Kindle-Tablet produzieren, wenn iOS und Android schon eine große Kundenbasis haben und mit HPs WebOS-Geräten und dem PlayBook von Research in Motion schon die nächsten Plattformen in den Startlöchern stehen.

Schwierigkeiten machte aber auch die Touchscreen-Technologie, die Amazon zum Einsatz bringen wollte. Man hatte hier extra die Firma Touchco übernommen, deren eigens entwickelte Touch-Technologie eine sehr preiswerte Produktion ermöglicht. Die Billig-Technik erwies sich aber als wenig tauglich, da sie die Bildqualität deutlich verschlechtert.

Ein Ziel der Entwickler lag außerdem darin, das fertige Produkt möglichst billiger anbieten zu können, als Apple sein iPad. Dies erwies sich als äußerst kompliziert, so dass letztlich die Entscheidung fiel, sich beim Innenleben des Gerätes auf das Nötigste zu beschränken. So wird das Gerät entgegen der ursprünglichen Pläne beispielsweise keine integrierte Kamera mitbringen. Android, Tablet, Amazon Android, Tablet, Amazon Amazon
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