Durchsuchung bei vermeintlichem LulzSec-Mitglied

Lulzsec, Meme, Lulz Security Bildquelle: Lulzsec
Da Laurelai Bailey angeblich mit der Hackergruppe Lulzsec in Verbindung stehen soll hat die US-amerikanische Staatspolizei in der letzten Woche bei ihr eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Als Hauptgrund für diese Hausdurchsuchung wurde der Angriff auf den Sicherheitdienstleister HBGary angeführt. Angeblich stand Laurelai Bailey mit den Angreifern über das Internet in Verbindung, bevor diese Attacke stattfand. Insgesamt dauerte das Verhör rund fünf Stunden an, berichtet 'Gawker'.

Allerdings soll sie in diesem Zusammenhang keine neuen Informationen über die Identität der Angreifer preisgegeben haben. Ferner erwähnte sie nur Dinge, die man auch mit der Hilfe von Google im Netz nachlesen oder veröffentlichten Chatprotokollen entnehmen kann.

Anschließend wollte das FBI wissen, ob die Frau möglicherweise die Hackergruppe infiltrieren könne. Dies verneinte Laurelai Bailey und stellte noch einmal klar, dass sie alles erzählt habe, was sie wusste.

Obwohl sich Bailey unschuldig fühlt, hatte diese Hausdurchsuchung einige Auswirkungen. Da in veröffentlichten Chatunterhaltungen ihr echter Name zu lesen ist, hat sich ihr Arbeitgeber für eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses entschieden. Immerhin könnte die mögliche Verbindung zu den Angreifern ein schlechtes Licht auf die Firma werfen, heißt es.

Am letzten Wochenende hat die Gruppe Lulz Security (LulzSec) das Ende ihrer Aktivitäten als Gruppe mit diesem Namen nach 50 Tagen verlauten lassen. Zu diesem Anlass hat man über das BitTorrent-Netzwerk noch einmal verschiedene Datensätze in Umlauf gebracht.

Da das Ende der Gruppe mehr oder weniger überraschend kam, stellt sich die Frage, ob die Mitglieder tatsächlich enttarnt wurden. Schließlich hat eine zweite Gruppe, die sich "A-Team" nennt, erst kürzlich umfassende Informationen über eine Reihe von Personen veröffentlicht, die LulzSec angehört haben sollen. Lulzsec, Meme, Lulz Security Lulzsec, Meme, Lulz Security Lulzsec
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