Facebook verbannt KDE-Plugin und sperrt Fotos

Das Social Network Facebook hat das KDE-Plugin "KDE Image Plugin Interface" (Kipi) ausgesperrt. Dieses wurde in der Vergangenheit von einer Reihe von Anwendungen für die Linux-Umgebung genutzt, um Fotos zu den Profilen der Nutzer hochzuladen. Doch nicht nur weitere Uploads werden blockiert, sondern auch bereits vorhandene Bilder entfernt, wenn diese mit Kipi hochgeladen wurden.
Die Facebook-Betreiber haben schlicht den Key, der für die Zugriffe verschiedener Anwendungen auf die API des Social Networks benötigt wird, für ungültig erklärt. Bei den Nutzern von Kipi taucht beim Versuch, eine Verbindung aufzubauen, so lediglich die Fehlermeldung "Facebook Call Failed: Invalid API key" auf.

Der Vorgang wird derzeit in der KDE-Community intensiv diskutiert. Bisher gibt es allerdings noch keine offizielle Stellungnahme Facebooks, warum Kipi gesperrt wurde. Ein möglicher Grund könnte allerdings darin liegen, dass der API-Key offen mit dem Quellcode der Applikation verbreitet wurde.

Dies stellt potenziell ein Sicherheits-Risiko dar. Schließlich kann der Schlüssel so auch von Dritten in anderen Anwendungen eingesetzt werden, die dann nicht nur Bilder, sondern auch andere, möglicherweise gefährliche Daten oder Spam hochladen. Offenbar liegt hier auch der Grund für die Löschung der bereits hochgeladenen Fotos, die nun darauf überprüft werden könnten, ob ein potenzieller Angreifer manipulierte Bilddateien mit integrierten Schadcodes hochgeladen hat.

Einer der Kommentatoren merkte daher hinsichtlich der aktuellen Aufregung unter den Nutzern an: "Ernsthaft: Das ist keine "Benutzt Facebook nicht mehr"-Situation, sondern eine "Nutzt keine unsicheren Applikationen"-Situation."

Anwender müssen nach Angaben eines Facebook-Entwicklers nicht befürchten, dass Daten komplett verloren gegangen sind. Ein neues Sicherheits-System habe kürzlich begonnen, eine ganze Reihe von Anwendungen, die im Verdacht stehen, Spam auf die Plattform transportiert zu haben, zu sperren. Infolge dessen wurden verschiedene Inhalte offline genommen. Sie sollen aber wieder freigeschaltet werden, wenn sich der Spam-Verdachtnicht erhärtet. Kde Kde
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