Nach Citibank-Hack: Konten werden geplündert

Im Mai hatten unbekannte Hacker die persönlichen Daten von über 350.000 Citibank-Kunden erbeutet, indem sie einfach die URL beim Online-Banking modifizierten. Inzwischen werden die geklauten Kreditkartendaten genutzt, um Geld zu transferieren.
Laut einem Bericht des 'Wall Street Journals' sind rund 3.400 Kunden betroffen. Ihre Kreditkartendaten wurden genutzt, um 2,7 Millionen US-Dollar abzuzweigen. Kurz nach dem Bekanntwerden des Einbruchs hatte die Bank ihren Kunden versichert, dass sie für sämtliche Verluste, die durch die Ausnutzung der Sicherheitslücke entstehen, aufkommen wird.

Siehe auch: Citibank-Hack gelang über simplen Design-Fehler

Die Citibank hat in den USA rund 21 Millionen Kunden - etwa zwei Prozent waren von dem Angriff betroffen. Ein Sicherheitsexperte hatte erklärt, dass ein Design-Fehler in der Online-Banking-Software ausgenutzt wurde. Man musste lediglich die Benutzerkennung in der URL verändern, um Zugriff auf fremde Konten zu erhalten. Obwohl bei den abgegriffenen Daten die Sicherheitscodes der Kreditkarten gefehlt haben, konnten im Durchschnitt 800 US-Dollar von den Konten abgezogen werden.

Der Angriff auf die Citibank erfolgte am 10. Mai, allerdings wurde er erst deutlich später im Rahmen einer Routinekontrolle entdeckt. Am 8. Juni wurden die Kunden informiert. Ein Teil der Kunden, von denen Kreditkartendaten gestohlen wurden, erhalten eine neue Kreditkarte. Die Citibank hatte angekündigt, die gehackten Konten genau überwachen zu wollen, um betrügerische Transfers erkennen zu können. Offenbar ist dies nicht zu 100 Prozent gelungen. Citibank Citibank
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