Games at Google: Spieleplattform wird geplant

Der Suchmaschinenbetreiber Google will eine neu geschaffene Stelle besetzen und schreibt diese derzeit online aus. Die Anzeige sorgt bereits für Gesprächsstoff, denn das Unternehmen aus Mountain View sucht einen Product Manager für einen neuen Geschäftsbereich - Games at Google.
Seit geraumer Zeit wird darüber spekuliert, ob Google den Einstieg in den Spielemarkt plant. Die jetzt aufgetauchte Stellenanzeige scheint zu bestätigen, dass es entsprechende Bemühungen gibt. Aus der Stellenbeschreibung geht hervor, dass Games at Google wohl eine Art Marktplatz für Spiele sein wird, so dass Google mit Valves Plattform Steam konkurrieren könnte. Der Product Manager soll Strategien für die Distribution und Entdeckung von Spielen schaffen.

Stellenausschreibung für Games at GoogleStellenausschreibung: Product Manager für Games at Google Hinzu kommen Funktionen zum Erstellen einer Online-Identität des Spielers sowie zur Abbildung diverser Spielfunktionen. Vermutlich wird man also auch Statistiken aus den einzelnen Titeln darstellen können und sich auf Basis dieser Werte mit anderen Nutzern von Games at Google vergleichen können.

Der Schwerpunkt der Spieleplattform wird voraussichtlich auf Social Games liegen, die allesamt von Partnerunternehmen entwickelt werden. Google will lediglich die Plattform zur Verbreitung und Nutzung stellen. Aus der Stellenanzeige geht nicht hervor, für welche Plattformen Games at Google gedacht ist. Dass es sich um ein im Browser nutzbares Angebot handelt, liegt nahe, schließlich könnte man damit ein weiteres Puzzlestück zu den Chromebooks hinzufügen. Bislang gibt es kein zentrales Angebot für Spiele auf den neuen Chrome-basierten Notebooks. Lediglich der Chrome Web Store bietet eine separate Kategorie für Online-Games.

In der Vergangenheit hatten diverse Investitionen von Google die Gerüchte über eine eigene Spieleplattform genährt. So wurden beispielsweise die Entwicklerstudios Slide und Social Deck übernommen, die sich auf Social Games spezialisiert haben. Den Farmville-Entwicklern Zynga hatte man mit einer kräftigen Finanzspritze unter die Arme gegriffen. Google Google
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