Shazam soll zukünftig auch TV-Inhalte identifizieren

Musikdienst, Shazam, Musikerkennung Bildquelle: Shazam
Die Entwickler der bekannten Smartphone-App Shazam konnten sich in dieser Woche 32 Millionen US-Dollar in Form von Investitionsgeldern sichern, die von verschiedenen Investoren stammen. Damit soll das Angebot des Unternehmens deutlich ausgebaut werden.
Bislang beschränkt sich Shazam darauf, Musik zu identifizieren, indem man das Smartphone mit der gestarteten Software in die Nähe eines Lautsprechers hält. Für einige Sekunden wird die Musik aufgenommen, so dass sie anschließend auf den Servern des Unternehmens analysiert werden kann. Nach einer kurzen Wartezeit erfährt der Nutzer den Interpreten und den Titel der gehörten Musik. Zudem werden passende Links dargestellt, beispielsweise zum dazugehörigen YouTube-Video sowie Downloadmöglichkeiten bei iTunes und Co.


150 Millionen Menschen nutzen bereits Shazam. Die App wird für iOS, Android, BlackBerry, Windows, Symbian und Java angeboten. Da sich die wöchentlichen Neuinstallationen innerhalb des letzten Jahres verdoppelt haben, sieht das Unternehmen Potential, noch weitere Geschäftsbereiche zu erschließen. "Shazam for TV" soll es möglich machen, Fernsehsendungen und Werbespots zu identifizieren. Dazu arbeitet man mit diversen Partnern zusammen, darunter MTV und NBCUniversal.

Prinzipiell soll Shazam for TV genau so funktionieren wie die bekannte Musik-App. Der Anwender benötigt keine neue App, sondern nutzt die bereits installierte. Man hält das Smartphone in die Nähe des Fernsehers und kurze Zeit später erfährt man, welcher Film, welche Serie oder welches Musikvideo gerade läuft. Sogar die aktuell wiedergegebene Szene soll erkannt werden, so dass entsprechende Zusatzinformationen eingeblendet werden können. Die TV-Sender können über Shazam auch exklusive Inhalte anbieten, beispielsweise eine Vorschau für die nächste Folge einer Serie.

Shazam for TV ist vor allem für Werbetreibende von Interesse, da sie Shazam direkt in ihre Werbespots integrieren können, um den Nutzer zu einer Interaktion zu bewegen "Shazam this" lautet eine derartige Aufforderung. Der Nutzer bekommt anschließend auf seinem Smartphone weiterführende Informationen dargestellt, die zu einem Kauf des beworbenen Produktes führen könnten. Einige bereits umgesetzte Beispiele für entsprechende Werbespots zeigt Shazam in einem Demonstrationsvideo, das in diese Meldung eingebettet ist. Musikdienst, Shazam, Musikerkennung Musikdienst, Shazam, Musikerkennung Shazam
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