Oracle: Hardware-Geschäft trübt die gute Stimmung

Der Software-Konzern Oracle hat für sein letztes Geschäftsquartal zwar Zuwächse bei Umsatz und Gewinn vorweisen können, trotzdem reagierten die Anleger an den Börsen distanziert. Der Grund dafür liegt in stagnierenden Zahlen im Geschäft mit Hardware, womit das Unternehmen eigentlich den nächsten großen Schritt vorwärts machen wollte.
Oracle hatte zu diesem Zweck im vergangenen Jahr den IT-Konzern Sun Microsystems übernommen. Seitdem arbeitet man intensiv daran, dessen Server eng mit den eigenen Business-Applikationen zu verschmelzen. Die stark optimierten Systeme finden aktuell bei den Kunden aber noch nicht das erwartete Interesse vor.

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Computern sanken laut dem aktuellen Quartalsbericht im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Bezieht man die zugehörigen Dienstleistungen wie den Support mit ein, blieb der Umsatz konstant bei 1,8 Milliarden Dollar. Dies schürt Befürchtungen unter den Anlegern, dass sich die 7,4 Milliarden Dollar teuere Übernahme von Sun Microsystems letztlich nicht auszahlen könnte.

Unabhängig davon verzeichnet Oracle aber ein boomendes Software-Geschäft. Die im Vorfeld von Analysten veröffentlichten Prognosen wurden übertroffen. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 13 Prozent von 9,5 Milliarden Dollar auf 10,8 Milliarden Dollar. Erwartet wurden 10,75 Milliarden Dollar.

Daraus resultierte ein Anstieg des Nettogewinns um 36 Prozent. Nach 2,4 Milliarden Dollar vor einem Jahr konnte Oracle nun einen Überschuss von 3,2 Milliarden Dollar vermelden. Lässt man Sonderposten außen vor entspricht dies einem Wert von 75 Cent je Aktie, während die Analysten lediglich ein Ziel von 71 Cent je Aktie gesetzt hatten.

Das gute Ergebnis beruht dabei auf dem Abschluss einer ganzen Reihe von neuen Software-Lizenzen. Während die bestehenden Verträge eine solide Basis für das fortlaufende Geschäft darstellen, konnte Oracle das Volumen der Neuabschlüsse um 19 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar ausbauen. Oracle Oracle
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