RIM als Übernahmekandidat für Dell oder Microsoft

Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM
Massive Kursverluste haben den Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) zu einem heißen Übernahmekandidaten gemacht. Der Börsenwert der Firma lag vor drei Jahren noch bei einem Spitzenwert von rund 80 Milliarden Dollar. Aktuell ist er auf magere 15 Milliarden Dollar zusammengeschrumpft.
Der einstige Shooting-Star der Smartphone-Szene wurde in dem fraglichen Zeitraum von den neuen Plattformen iOS von Apple und Android von Google massiv unter Druck gesetzt. Insbesondere die angestrebte Expansion in den Privatkundenmarkt wurde durch deren Produkte torpediert.

Wie die US-Nachrichtenagentur 'Bloomberg' berichtet, könnte das Unternehmen nun für Microsoft oder Dell interessant werden. Dabei beruft man sich auf eine Analyse der Investmentbank BMO Harris Private Banking. Ein Käufer würde hier einen Smartphone-Hersteller bekommen, der unter Business-Kunden noch immer eine dominierende Position und auch sonst einiges an Potenzial hat, aber sehr billig ist.

"Noch hat RIM einen bedeutenden Marktanteil in den USA und auch auch der internationale Marktanteil ist nennenswert. Und RIM ist eine Kult-Marke", erläuterte Paul Taylor, der bei BMO Harris einen Investmentfonds im Wert von 14,5 Milliarden Dollar betreut.

Selbst wenn man den aktuellen Anteilseignern den Verkauf ihrer Wertpapiere mit einem 50-prozentigen Aufschlag auf den aktuellen Aktienkurs schmackhaft machen würde, erhielte man das Unternehmen immer noch zu einem sehr guten, in der Branche nirgendwo anders zu findenden Preis, heißt es in der Analyse.

Dem Software-Konzern Microsoft könnte eine RIM-Übernahme nach Ansicht der Analysten helfen, sein neues Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 auf eine breitere Basis zu stellen. Immerhin verzeichnet auch RIM wegen des rasanten Booms im Smartphone-Markt weiter wachsende absolute Zahlen bei den Nutzern seiner Blackberries. Diese könnten hier helfen, eine kritische Masse zu erreichen.

Aber auch Dell könnte profitieren, indem die Abhängigkeit des Unternehmens vom strauchelnden PCMarkt reduziert würde. Der Konkurrent Hewlett-Packard hatte bereits Palm aufgekauft und bringt demnächst neue WebOS-Smartphones heraus. Dell ist im Bereich mobiler Geräte hingegen bisher vergleichsweise schlecht aufgestellt. Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM
Mehr zum Thema: Microsoft Corporation
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