Supercomputer-Top500: Japan springt an die Spitze

Japan, Supercomputer, Fujitsu, RIKEN Bildquelle: Riken
Japan hat sich den Spitzenplatz auf der Liste der weltweit schnellsten Supercomputer zurückerobert. In dem heute veröffentlichten neuen Ranking liegt das System "K" mit klarem Abstand auf der Führungsposition. Mit 8,16 Petaflops bringt der Rechner mehr Leistung, als die auf den fünf nachfolgenden Positionen verzeichneten Supercomputer zusammen.
Die hohe Performance bringen die 68.544 SPARC64 VIIIfx-Prozessoren mit jeweils acht Kernen, die derzeit im K arbeiten. Dabei ist der Ausbau des Systems noch nicht abgeschlossen. Nach Angaben des japanischen Unternehmens Fujitsu, das für die Konstruktion zuständig ist, soll die letzte Ausbaustufe im November 2012 erreicht werden.

Dann arbeiten über 80.000 CPUs in dem System. Damit soll die Marke von 10 Petaflops geknackt werden. Betrieben wird der Rechner vom RIKEN-Institut in Kobe. Zuletzt hatte Japan im Jahr 2004 den Spitzenplatz inne. Damals setzte sich der Earth Simulator vor die bis dahin schnellste Systeme - den IBM BlueGene/L und den Columbia der NASA - die beide in den USA standen.

K-SupercomputerDer K-Supercomputer Auf dem zweiten Platz rangiert der chinesische Tianhe-1A, der bei der letzten Veröffentlichung der Top500-Liste im November 2010 den Spitzenplatz inne hatte. Dieser bietet eine Rechenleistung von 2,57 Petaflops. In den kommenden Jahren wird man wohl öfter Schlagzeilen über die chinesischen Fortschritte im Supercomputing lesen. Binnen des letzten halben Jahren stieg die Zahl von Rechnern aus dem Land, die unter den Top500 gelistet sind, von 42 auf 62 an.

Den dritten Rang belegt der Jaguar-Supercomputer des US-Energieministeriums. Das von Cray konzipierte System bringt es auf 1,64 Petaflops. Die Rechenleistung wird hier von Opteron-Prozessoren von AMD mit zusammengenommen 181.000 Kernen zur Verfügung gestellt. Das System steht im Dienst der Wissenschaft. Vorrangig profitieren Projekte im Bereich der Klimaforschung von dem System.

Das Supercomputing ist inzwischen auch klar im Petaflops-Bereich angekommen und entsprechende Systeme sind keine Ausnahmeerscheinungen mehr. Alle Supercomputer in der Top10 liegen über der Marke. Fünf davon stehen in den USA, jeweils zwei in Japan und China sowie einer in Frankreich.

Der dominierende Hersteller in der Top500-Liste ist IBM mit 213 Systemen, gefolgt von Hewlett-Packard mit 153. Die am häufigsten Eingesetzten Prozessoren stammen von Intel, danach folgen AMD und IBM. Japan, Supercomputer, Fujitsu, RIKEN Japan, Supercomputer, Fujitsu, RIKEN Riken
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