Schmidt gesteht Fehler bei sozialen Diensten ein

Google, Ceo, Eric Schmidt Bildquelle: Google
Google versucht seit geraumer Zeit im Bereich Social Networking zur Konkurrenz aus dem Hause Facebook aufzuschließen. Dass man in diesem Bereich überhaupt hinterher hinkt, nahm der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt jetzt auf seine Kappe.
Er erklärte, dass er bereits vor vier Jahren Memos darüber geschrieben hat, welche wichtige Rolle das Social Networking in der Zukunft von Google spielen könnte. Allerdings haben er und das Unternehmen nicht gehandelt, da man anderweitig beschäftigt war. "CEOs sollten Verantwortung übernehmen. Ich habe es vermasselt", antwortete Schmidt auf eine entsprechende Frage von Kara Swisher auf der D9 Konferenz in Kalifornien.

Schmidt gesteht sein Versagen in einer Zeit ein, in der Google mit aller Macht versucht, den Rückstand zu Facebook aufzuholen. Mit Google +1 hat man eine Funktion eingeführt, mit der sich Suchergebnisse für andere Google-Nutzer empfehlen lassen. Ein ähnliches Konzept verfolgt Facebook mit dem Like-Button. Microsoft nutzt die Empfehlungen der Nutzer, um die Relevanz der Suchergebnisse bei Bing zu verbessern.

Siehe auch: Bing: Microsoft integriert Facebook-Likes in Suche

Bislang lassen sich mit Google +1 lediglich Suchergebnisse empfehlen, doch in Kürze soll das System auch auf beliebige Websites ausgedehnt werden. Neben dem Like-Button findet man dann noch einen +1-Button von Google. Gerüchteweise steht eine entsprechende Ankündigung noch im Laufe des heutigen Tages an.

Siehe auch: Google +1 als Konkurrenz zu Facebook gestartet Google, Ceo, Eric Schmidt Google, Ceo, Eric Schmidt Google
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