Iran will seine Bevölkerung vom Internet trennen

Iran, Flagge, Naher Osten Bildquelle: flagwallpapers.com
Die iranische Regierung hegt offenbar Pläne, das Land weitgehend vom Internet abzukoppeln. Stattdessen soll ein nationales Intranet entstehen, über das der Staat eine nahezu vollständige Kontrolle ausübt. Das berichtete das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf iranische Medien. Der stellvertretende Wirtschaftsminister Ali Aghamohammadi habe demnach das Ziel ausgegeben, ein "echtes Halal-Netzwerk" einzurichten - in dem die Inhalte also streng dem islamischen Recht folgen. Für ihn handelt es sich hierbei um ein Pilotprojekt, das auch anderen islamischen Staaten als Vorbild dienen könne.

Allerdings kann auch die iranische Regierung die große Bedeutung des Internets für das Funktionieren der Wirtschaft nicht gänzlich leugnen. Deshalb ist vorgesehen, dass Banken, größere Unternehmen und Behörden weiterhin eine Verbindung zum globalen Backbone behalten.

Der Iran gehört schon jetzt zu den Staaten, in denen die Kommunikation über das Internet einer umfassenden Überwachung unterliegt. Einen Gegensatz dazu bildet die Nutzung des Mediums durch vorwiegend jüngere Iraner. In deren Leben spielt das Netz eine wichtige Rolle und es gibt eine rege Blog-Kultur. 11 Prozent der Bevölkerung des Landes sind derzeit online. Iran, Flagge, Naher Osten Iran, Flagge, Naher Osten flagwallpapers.com
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