Napster-Gründer würde gern ein Major Label kaufen

Musik, Noten, Nudeln Bildquelle: amonja / Flickr
Sean Parker, der einst mit Napster die Musikindustrie in Angst und Schrecken versetzte, würde sich aktuell am liebsten ein Major Label kaufen. Seiner Ansicht nach befindet sich die Branche aktuell an einem wichtigen Punkt des Umbruchs und wird in Zukunft eine Menge Geld verdienen. "Meiner Ansicht nach gibt es eine drastische Veränderung darin, wie Musik monetarisiert wird", sagte er gegenüber der britischen Wirtschaftszeitung 'Financial Times'. Die Kataloge der großen Musikunternehmen würden in der nächsten Zeit sehr wertvoll werden.

In den letzten zehn Jahren zeigte sich, dass die alten Distributionswege sich nicht mehr einfach aufrecht erhalten lassen. Zwar führte die Musikindustrie einen harten Kampf, ihre althergebrachte Kontrolle nicht aufzugeben, allerdings mit wenig Erfolg. Laut Parker werden die Probleme allerdings gerade mit neuen Geschäftsmodellen behoben.

Für ihn sind Plattformen wie iTunes, die weiterhin einzelne Titel und Alben verkaufen, weiterhin Teil des alten Modells, bei dem vor allem die Top40-Titel in größeren Mengen abgesetzt werden. Parker selbst ist hingegen am Musik-Dienst Spotify beteiligt, dessen Geschäftsmodell für ihn größere Zukunftschancen hat.

Die Nutzer können den Service nutzen, um kostenlos auf eine große Zahl von Titeln zuzugreifen. Allerdings ist die Nutzung limitiert. Gegen die Zahlung einer Mitgliedsgebühr kann beliebig viel Musik quer durch alle Genres abgerufen und angehört werden.

Parker ist sich sicher, dass solche Modelle erfolgreich sein werden, da die Nutzer frei entscheiden können, wann sie welche Songs hören wollen und nicht auf jene Inhalte beschränkt sind, die sie einmal gekauft haben. Dadurch werde man seiner Ansicht nach ein neues Verhältnis zwischen der Musikbranche und ihren Kunden aufbauen, das mittelfristig wieder zu einem Wachstum der Einnahmen führen wird. Musik, Noten, Nudeln Musik, Noten, Nudeln amonja / Flickr
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