Asterisk-Bridge: Skype-Verkauf kostet erstes Opfer

Die Übernahme des VoIP-Dienstleisters Skype durch Microsoft forderte nun das erste Opfer. Das Unternehmen hat entschieden, die Kooperation mit dem Software-Unternehmen Digium, das die Entwicklung der Open Source-Telefonanlagen-Software Asterisk betreut, nicht fortzusetzen. Infolge dessen kündigte Digium nun an, notgedrungen die Bridge-Software, mit der eine Verbindung zwischen dem Skype-Netz und Asterisk hergestellt werden kann, einzustellen. Der Vertrieb des Produktes wird am 26. Juli dieses Jahres eingestellt, teilte das Unternehmen mit.

Die Bridge entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen Skype und Digium, die im Jahr 2009 eingegangen wurde. Skype stellte dafür proprietäre Bibltiotheken zur Verfügung, die dafür sorgten, dass die jeweilige Telefonanlage sich gegenüber dem VoIP-Netz wie ein herkömmlicher Client verhielt.

Nutzer von Asterisk können die Software seitdem kostenpflichtig erwerben. Das ist nun bald vorbei. Digium sicherte allerdings zu, die Nutzbarkeit noch über einen Zeitraum von zwei Jahren zu gewährleisten. Danach liege es in den Händen von Skype, ob Verbindungen noch zugelassen werden. Asterisk Asterisk
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren63
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden