Milliarden-Verluste: Sony schafft seine Ziele nicht

Sony, Berlin, Sony Center Bildquelle: Stephan Uhlmann
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat heute eine Gewinnwarnung abgegeben. Das Geschäft verlief in dem am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr deutlich schlechter als erwartet. Die Buchhaltung ist zwar noch nicht vollständig abgeschlossen, trotzdem deutet sich bereits eine dramatische Entwicklung an. In seinen bisherigen Prognosen war Sony davon ausgegangen, mit 856 Millionen Dollar Gewinn aus dem Fiskaljahr zu gehen. Allerdings müsse man nun eher davon ausgehen, dass letztlich ein herber Verlust von 3,18 Milliarden Dollar unter dem Strich steht. Allerdings sollen sich Umsatz und der operative Gewinn im Rahmen der bisherigen Erwartungen bewegen.

Eine Reihe größerer Sonderposten wird das Ergebnis den Angaben zufolge belasten. Den größten Anteil daran haben Rückstellungen für Steuerzahlungen. Bisher hatte Sony damit gerechnet, in seiner Geschäftstätigkeit bestimmte Ziele zu erreichen, die dem Unternehmen Steuererleichterungen einbringen würden. Aufgrund des schweren Erdbebens im März sei nun aber kaum damit zu rechnen, dass man hier erfolgreich ist. Die zu zahlenden Steuern werden so deutlich höher ausfallen.

Weiterhin hat der Konzern errechnet, dass das Erdbeben den Umsatz mit einem Volumen von rund 270 Millionen Dollar belastete. Hinzu kommen jeweils rund 150 Millionen Dollar für Produktionsausfälle in still stehenden Werken sowie für Reparaturen. Die Folgen der Sicherheits-Vorfälle beim Playstation-Network und anderen Online-Angeboten werden sich erst in diesem Geschäftsjahr niederschlagen. Sony rechnet hier mit Belastungen in Höhe von rund 170 Millionen Dollar. Sony, Berlin, Sony Center Sony, Berlin, Sony Center Stephan Uhlmann
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