Kosten für Breitband weltweit in zwei Jahren halbiert

Wirtschaft & Firmen Die Kosten für einen Breitband-Anschluss sind im weltweiten Durchschnitt in den letzten Jahren massiv gefallen. 2010 mussten Internet-Nutzer weniger als die Hälfte dessen ausgeben, wie noch im Jahr 2008. Das teilte die International Telecommunication Union (ITU), die als UN-Organisation für die globale Standardisierung im Telekommunikationsbereich zuständig ist, mit. Insgesamt sanken die Kosten für Telekommunikation demnach im weltweiten Durchschnitt in diesem Zeitraum um 18,3 Prozent.

Den Angaben zufolge fielen die Preise für Mobilfunkdienste um 22 Prozent. Gespräche über Festnetz-Anschlüsse wurden 7 Prozent billiger. Allerdings gibt es noch immer drastische Unterschiede, was die Kosten für Telekommunikation in Relation zum Bruttoinlandsprodukt der verschiedenen Länder angeht.

So liegen die durchschnittlichen Kosten für einen Breitbandanschluss in den europäischen Ländern lediglich bei 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts je Einwohner. In Afrika sind es hingegen 291 Prozent, womit sich nur die wenigsten Einwohner überhaupt eine schnelle Internet-Anbindung leisten können. Nur rund zehn Prozent der Bevölkerung haben dort überhaupt Zugang zum Netz.

In einer ganzen Reihe von Ländern fallen die Preise für Telekommunikationsdienste allerdings schnell, so das immer mehr Menschen die Möglichkeit haben, sie zu nutzen. Spitzenreiter ist hier Aserbaidschan, wo die Kosten in nur zwei Jahren um 81,7 Prozent nach unten gingen.
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