HP: Privatkunden-Geschäft ist deutlich eingebrochen

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Konzern Hewlett-Packard hat wie angekündigt die Zahlen für sein letzten Geschäftsquartal vorgelegt. Diese lagen geringfügig über den Erwartungen, allerdings sind die Probleme des Unternehmens unübersehbar. Konzernchef Leo Apotheker hatte gerade erst einen Brandbrief an mehrere Top-Manager geschickt und diese zu strikter Sparsamkeit aufgefordert. Aus dem Bilanzbericht wird dabei deutlich, dass vor allem die sinkenden Absatzzahlen gegenüber Privatkunden als ernste Bedrohung zu verstehen sind.

"Die Tiefe des Rückgangs im zweiten Quartal ist hier umfangreicher, als wir erwarteten", so Apotheker. Die Absatzzahlen gingen den Angaben zufolge um 23 Prozent in den Keller. Der Umsatz der Abteilung, die das Geschäft mit Privatkunden steuert, fiel infolge dessen um 5 Prozent.

Für etwas Entspannung sorgte die Tatsache, dass die Geschäftskunden in den vergangenen Jahren immer wieder Investitionen in neue PCs zurückstellten und nun langsam aber sicher gezwungen sind, neue Geräte anzuschaffen, wenn die Produktivität nicht leiden soll. So zog das Geschäft hier um 13 Prozent an. Sogar um 15 Prozent zog die Server- und Storage-Sparte an, das Dienstleistungs-Geschäft um 2 Prozent.

Konzernweit verbesserte HP seinen Umsatz somit im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 31,6 Milliarden Dollar. Daraus resultierte ein Nettogewinn von 2,7 Milliarden Dollar. Auch dies entspricht einer Steigerung um 3 Prozent.
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