Android 3.1 und Ice Cream Sandwich angekündigt

Android Google hat heute auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz I/O eine neue Version des Smartphone-Betriebssystems Android angekündigt. Die nächste Ausgabe hört auf den sommerlichen Namen Ice Cream Sandwich und bringt ein entsprechendes Logo mit.
Die Entwickler bezeichnen die nächste Android-Version als ihr bislang ehrgeizigstes Projekt. Es soll ein Betriebssystem werden, das überall läuft. Gemeint sind Tablets, Smartphones, Fernseher und viele weitere Geräte, die in Zukunft noch entstehen. Dazu gehört eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die auf einem neuen Application Framework aufsetzt.

Es bietet für App-Entwickler den Vorteil, dass nicht mehr berücksichtigt werden muss, für welche Zielplattform man eine Software gestaltet. Die Apps sollen auf allen Geräten gut aussehen und sich individuell bedienen lassen. Details zu diesem Application Framework will Google noch in dieser Woche veröffentlichen. Bislang mussten die Entwickler ihre Apps für Tablets und Smartphones speziell anpassen.

Android Ice Cream SandwichDas Logo von Android Ice Cream Sandwich Android "Ice Cream Sandwich" wird noch viele weitere Neuerungen für Entwickler mitbringen. So wird es eine Schnittstelle geben, mit der sich die Kopfbewegungen der Benutzer erkennen lassen. Sogar Augen, Nase und Mund können identifiziert werden. Kombiniert man diese Funktionalität mit einer Spracherkennung, lässt sich eine interessante Software entwickeln, die Google auf der Entwicklerkonferenz demonstriert hat. Die Video-App zoomt mit Hilfe einer integrierten Kamera immer auf den Kopf der Person, die gerade spricht.

Die nächste Android-Ausgabe wird vermutlich noch viele weitere Neuerungen mitbringen, die Google bislang noch nicht verraten wollte. Auch einen Termin für Ice Cream Sandwich wollten sich die Verantwortlichen noch nicht entlocken lassen.

Android 3.1 ab sofort erhältlich
Dafür gab es viele Details über Android 3.1, das erste Update für die noch jungen Tablets mit dem Betriebssystem aus dem Hause Google. Es ist ab sofort für alle Besitzer eines Motorola Xoom erhältlich, die ihr Gerät beim US-Mobilfunkanbieter Verizon gekauft haben. Es bringt zahlreiche Detailverbesserungen mit, die das Tablet-Betriebssystem sowohl stabiler als auch funktionsreicher machen.

So können die auf den Startbildschirmen abgelegten Widgets jetzt verkleinert und vergrößert werden. Das Google-Mail-Widget stellt je nach Größe unterschiedliche viele Informationen dar. Entwickler können davon in ihren eigenen Widgets Gebrauch machen.

Android 3.1Android 3.1 Deutlich interessanter ist die USB-Unterstützung für Android 3.1. So lassen sich nun problemlos Tastaturen oder Spielecontroller anschließen. Google demonstrierte das Feature mit einem Controller der Xbox 360, mit dem sich einige Spiele auf dem Tablet problemlos steuern lassen. Zudem kann man via USB-Schnittstelle die Fotos von einem Smartphone ohne den bisherigen Umweg über einen PC übertragen, damit sie auf dem größeren Bildschirm des Tablets gezeigt werden können.

Android 3.1 soll auch für Google TV zur Verfügung stehen. Das noch recht erfolglose Fernsehangebot von Google bekommt dadurch viele neue Funktionen. So wird beispielsweise der Android Market enthalten sein, so dass man den Funktionsumfang eines Fernsehers mit Google TV mit Hilfe von Apps erweitern kann. In den kommenden Wochen und Monaten wird es zahlreiche neue Geräte auf Basis von Google TV. Die Hardware kommt von Sony, Logitech, Vizio und Samsung.

Die Fragmentierung soll ein Ende haben
Das größte Problem von Android stellte bislang die fortschreitende Fragmentierung des Marktes dar. Nur die wenigsten Geräte führen die jeweils aktuellste Version des Betriebssystems aus, da sowohl die Hersteller als auch die Mobilfunkanbieter den Updates im Weg sind und für erhebliche Verzögerungen sorgen. Einige Smartphones werden nach dem Marktstart gar nicht mehr aktualisiert.

Das soll nun ein Ende haben. Google hat zusammen mit Partnern aus der Mobilfunkindustrie eine Initiative ins Leben gerufen, in deren Rahmen sichergestellt werden soll, dass alle Android-Geräte mindestens 18 Monate lang die neuesten Updates erhalten. Fünf Hardware-Partner und fünf Mobilfunkanbieter sind bereits dabei. Dazu gehören Verizon, Vodafone, AT&T, T-Mobile, Sprint sowie HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG und Motorola. Google lässt jedoch ein Schlupfloch: Ist die Hardware nicht mehr leistungsfähig genug, kann ein Update auch ausgelassen werden.

Wie die Richtlinien des Suchmaschinenbetreibers im Detail aussehen, ist bislang nicht bekannt. Im Laufe der Wochen werden diesbezüglich weitere Details erwartet.
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